Von Liebesmaien, Maibäumen und anderen Bräuchen im Wonnemonat

<p>Aufsetzen des Maibaums 1993 auf dem Eupener Werthplatz. Die beiden mittleren Häuser im Hintergrund wurden 1996 abgerissen. Dort entstand das ATC.</p>
Aufsetzen des Maibaums 1993 auf dem Eupener Werthplatz. Die beiden mittleren Häuser im Hintergrund wurden 1996 abgerissen. Dort entstand das ATC. | Foto: Walburga Thönnissen

Der Mai ist der fünfte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage und ist seit alters her als Wonne-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat bekannt. Im katholischen Kirchenjahr ist der Mai besonders der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet, weshalb er in diesem Umfeld auch als Marienmonat bezeichnet wird.

Der Mai ist nach der Göttin Maia benannt. Anderen Quellenangaben zufolge leitet sich der Name von „Iupiter Maius“ ab, dem Wachstum bringenden Jupiter. Im Germanischen bedeutet Mai ‚jung‘ (junges Mädchen - Maid); in der altdeutschen Sprache durch Karl den Großen als Weidemond oder Weidemonat bezeichnet: das Vieh kommt auf die Weide, in den Bergen als Almauftrieb bekannt. Später wurde der Mai umgedeutet zu Wonnemond, Monat der Liebe und der Blüte, Walpurgismonat oder Blumenmonat. Gerade zwischen dem Übergangszeitpunkt des launischen Aprils hin zum liebenden Mai ergibt sich ein gelebtes Brauchtum.

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