CSP: „Erster Schritt der Aufwertung des Pflegesektors”

<p>Illustration: Photo News</p>
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Das erklärte die CSP in einer Pressemitteilung. Das Vorziehen der Baremen-Erhöhung und die Schaffung einer Rechtsgrundlage für eine Krisenprämie ist in den Augen des CSP-Fraktionsvorsitzende Colin Kraft ein Erfolg. Bei der Prämie bleibe die CSP hartnäckig. Durch das am kommenden Montag zu verabschiedende zweite Krisendekret wird das Parlament der DG (PDG) erneut einige Maßnahmen zur Bekämpfung der negativen Folgen der Coronakrise auf den Weg bringen. Während eine Reihe von Möglichkeiten und Maßnahmen u.a. dafür sorgten, den Beschäftigungssektor noch flexibler zu gestalten, geht es beim Pflegesektor um das Vorziehen der schon vereinbarten Erhöhung der Gehaltsbaremen im nichtkommerziellen Sektor. Zudem werde eine Rechtsgrundlage geschaffen, um eine „Krisenprämie“ an die im Pflegesektor beschäftigten Menschen auszahlen zu können. An der Forderung einer Krisenprämie für die Beschäftigten im Pflegesektor hielten die Christdemokraten fest. „Insgesamt waren es gute und konstruktive Gespräche aller Fraktionen, weswegen wir auch das Dekret unterstützen. Richtig zufrieden können wir aber erst dann sein, wenn die Menschen im Gesundheits- und Pflegesektor tatsächlich die von uns gewünschte Prämie auf Ihrem Konto haben“, so Colin Kraft.

Allerdings habe dieser Punkt bei den anderen Parteien nur Zustimmung gefunden, insofern der Föderalstaat eine parallele Zusage für eine Prämie im Krankenhaussektor vorsieht und auch die anderen Regionen Prämien bereitstellen. Für die CSP, die das Dekret mitträgt, ist nachvollziehbar, dass man eine sogenannte Neiddebatte zwischen den Beschäftigten der beiden Sektoren innerhalb der DG verhindern wolle. „In meinen Augen sollte die DG diese Prämie eigenständig zahlen können – also unabhängig von den Entscheidungen in Flandern, Brüssel und der Wallonie“, stellt Colin Kraft klar. Die rechtliche Grundlage sei nun aber auf DG-Ebene geschaffen, und zu hoffen sei, dass man sich auf föderaler Ebene zugunsten der Krankenpflegerinnen ebenso schnell einigt. Die CSP erwartet daher nun von der DG-Regierung, dass sie alle Hebel in Bewegung setzt, um sich in diesem Sinne für alle im Gesundheitssektor beschäftigten Menschen einzusetzen. Da nehme man die DG-Regierung in die Pflicht, betont die Partei. (red/sc)

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