Die jährliche Umfrage zur Jobmobilität ist in diesem Jahr von der Coronakrise durchkreuzt worden. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen wider: Viele Arbeitnehmer sind nicht (oder nicht mehr) an neuen Stellenangeboten interessiert. Vierzig Prozent der Befragten gaben an, dass sie derzeit nicht bereit sind, den Job zu wechseln. Letztes Jahr waren es 26 Prozent, vor fünf Jahren war es nur zehn Prozent.
Im vergangenen Jahr behielten 62 Prozent der Angestellten den Arbeitsmarkt im Auge - selbst wenn sie nicht aktiv auf Jobsuche waren. Aktuell ist der Prozentsatz der „passiv Interessierten“ auf 50 Prozent gesunken. Nur zehn Prozent der Arbeitnehmer sucht derzeit aktiv nach einer neuen Arbeitsstelle.
Der Umfrage zufolge haben 65 Prozent der Arbeitnehmer in den vergangenen sechs Monaten nicht ein einziges Mal auf eine freie Stelle reagiert. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.
Darüber hinaus befürchten 18 Prozent der 1.020 befragten Arbeitnehmer, ihren Arbeitsplatz aufgrund der Coronakrise zu verlieren. Etwa jeder Fünfte befürchtet daher, dass die Krise so große wirtschaftliche Auswirkungen auf die Unternehmen haben wird, dass Entlassungen unvermeidlich werden. (belga)

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