RSM fördert Dialog zwischen Einzelhändlern und Eigentümern

<p>Der RSM ergreift in diesen schwierigen Zeiten Initiativen für den Einzelhandel.</p>
Der RSM ergreift in diesen schwierigen Zeiten Initiativen für den Einzelhandel. | Foto: Heinz Gensterblum

Der RSM hat daher einen öffentlichen Brief an die Einzelhändler und die Hauseigentümer verfasst, in dem er beide Seiten bittet, in Dialog zu treten und nach Lösungen zu suchen. „Wir werden auf Wunsch diesen Dialog zwischen den einzelnen Partnern moderieren“, präzisiert Brock.

In dem Schreiben, das von Präsident Alfred Küchenberg und Geschäftsführer Alain Brock unterzeichnet wurde, heißt es im Wortlaut: „Sehr geehrte Geschäftsleute, sehr geehrte Eigentümer, das Coronavirus hat sämtliche Wirtschaftsbereiche weltweit im Würgegriff und diese Entwicklung macht auch vor Eupen nicht halt. Viele hiesige Einzelhändler schauen mit großen Sorgen in die Zukunft. Die meisten Einzelhändler haben auf Grund der allgemeinen Situation ihre Geschäfte schließen müssen. Diejenigen, die weiterhin geöffnet haben, kämpfen mit enormen Umsatzverlusten. Aber alle treibt die Angst vor einer ungewissen Zukunft um.

Da helfen auch eventuelle Entschädigungsgelder der öffentlichen Hand wenig. Zu einer lebendigen Innenstadt gehört auch ein vitaler Einzelhandel. Was nutzt uns die schönste Eupener Innenstadt, die zum Verweilen einlädt, wenn sämtliche Geschäftsflächen leer- und die Cafés und Terrassen brachliegen, da niemand mehr da ist, der diese betreibt. Der Rat für Stadtmarketing bittet die Eigentümer der Geschäftsflächen der Innenstadt und die Einzelhändler aufeinander zu zugehen und den Dialog zu suchen. In der derzeitigen Krisenzeit, die sämtliche wirtschaftliche Gepflogenheiten auf den Kopf stellt, sind kreative Lösungen gefragt. Gehen Sie aufeinender zu und suchen Sie in einem persönlichen Gespräch nach angepassten Lösungen. Denn ein leerliegendes Geschäftslokal ist in der heutigen Zeit nur schwerlich zu vermitteln. Um dem hiesigen Einzelhandel eine Hilfestellung zu geben und unter die Arme zu greifen, versucht der Rat für Stadtmarketing in der Person seines Präsidenten Alfred Küchenberg und seines Geschäftsführers Alain Brock den Dialog zwischen Geschäftsleuten und Eigentümern herzustellen und gegebenenfalls zu moderieren.

Der Rat für Stadtmarketing wird sich ebenfalls dafür stark machen, mit den hiesigen Medien zur gegebenen Zeit spezielle Werbekampagnen für den Einzelhandel und die Geschäftswelt auf die Beine zu stellen. Denn nur gemeinsam können wir diese Krise meistern. Jeder kann sein Scherflein dazu beitragen. Miteinander nach Lösungen suchen. Aufeinander zugehen. Zeigen Sie sich solidarisch. Dann kann das gesamte gesellschaftliche Leben gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Passen Sie auf sich auf, respektieren Sie die Vorschriften und bleiben Sie gesund.“ (red)

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