„In unseren Reihen engagieren sich Menschen, die Zeit an Senioren verschenken möchten. Die helfenden Hände, die im Alltag pflegende Angehörige entlasten, bei Einkäufen begleiten, ein Gesellschaftsspiel anbieten oder weniger mobile Menschen zum Arzt fahren, sind selbst Teil der Risikogruppe, das heißt über 65 Jahre, die am besten ihr Zuhause nicht verlassen sollten“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Daher hätten die Verantwortlichen gar keine andere Wahl, als ihre Ehrenamtlichen vom Terrain zu nehmen. Die Stundenblume verfüge nicht über eigene Fahrzeuge, sondern nutze die Privatfahrzeuge der Ehrenamtlichen. „Somit konnten und können sich die Ehrenamtlichen nicht mehr am Fahrdienst beteiligen. Zum Glück gibt es Fahrzeuge, die Organisationen gehören und die mit jungen Ehrenamtlichen die dringendsten Fahrten übernehmen.“
Stundenblume sei jedoch nicht völlig untätig. Die Ehrenamtlichen würden in den kommenden Wochen verstärkt telefonischen Kontakt zu den Nutznießern aufnehmen und somit eine Brücke gegen Vereinsamung bauen. Sie würden bei diesen Gesprächen auch nachhören, ob es ungelöste Probleme gibt, um dann mit Hilfe der Hauptamtlichen die richtigen Ansprechpartner zu finden.
Die Hauptamtlichen der Stundenblume stehen ihren Ehrenamtlichen telefonisch zur Verfügung. Neuanfragen werden derzeit aber nicht angenommen. Betreute Personen oder deren Familien erreichen die Hauptamtlichen jeden Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr unter folgenden Telefonnummern. Eupen: 087/87 78 14; St.Vith: 080/34 10 05 und Büllingen: 080/44 44 05 oder 080/39 98 82. (red)

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