Zugleich konnte sie auch eine erfreuliche Mitteilung machen: Ein Patient ist soweit genesen, dass er nun aus der intensiven Begleitung des Krankenhauses entlassen werden konnte und die Krankheit zu Hause auskurieren darf.
„Licht und Schatten liegen nah beieinander in diesen Tagen. Angehörige von Covid-19-Patienten sind zu Recht hoch besorgt, möchten ihnen beistehen oder auch Abschied nehmen, wenn der Gesundheitszustand sich drastisch verschlechtert. Persönlich geht das aus den bekannten Sicherheitsgründen leider nicht. Aber das St. Nikolaus-Hospital hat Tablets angeschafft, die einen virtuellen Krankenbesuch ermöglichen. Der geht dann über Skype mit Hilfe eines eigenen Computers, sei es ein PC, ein Laptop, ein Tablet oder auch ein Smartphone. Die Station stellt den Kontakt her, nach Voranmeldung“, heißt es in der Mitteilung.
Auch ansonsten wurden nach Angaben des Krankenhauses tausende Dinge neu geregelt, neu gedacht, neu organisiert, damit das St. Nikolaus-Hospital für höhere Fallzahlen an Infizierten gerüstet sei. Eine zweite Covid-19-Station steht bereit, aber musste trotz neuer, positiv getesteter Menschen noch nicht geöffnet werden. Die Belegung der ersten Station und der Intensivmedizin ist auf dem Niveau von Donnerstag geblieben. Gleichwohl arbeite das Krankenhaus hart daran, seine Kapazitäten für die Versorgung weiter auszubauen.
Die aktualisierten Zahlen von Freitag, 27. März, 12 Uhr: Seit dem 1. März wurden 163 Menschen auf eine mögliche Viruserkrankung getestet und anschließend in die häusliche Quarantäne entlassen. 39 Tests fielen positiv aus, 106 negativ, bei zwölf stehen noch die Resultate aus. Zwölf Patienten werden in der Covid-19-Station versorgt. Fünf Patienten werden intensivmedizinisch betreut. Zwei Patienten sind bislang verstorben, einer nach intensiver Versorgung nach Hause entlassen. (red)

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