Ein Mann, der Raeren prägte: Reinhold Croé ist im Alter von 81 Jahren verstorben

<p>Reinhold Croé</p>
Reinhold Croé | Foto: privat

Das ehemalige Gemeindeoberhaupt war zuvor so unglücklich gestürzt, dass es sich dabei die Hüfte gebrochen hatte und im Eupener St. Nikolaus-Hospital behandelt werden musste.

Reinhold Croé hatte 30 Jahre lang die Kommunalpolitik in der Gemeinde aktiv mitgestaltet. In den 1980er Jahren war der gelernte Ingenieur drei Jahre lang als (Interims-)Bürgermeister tätig, nachdem Franz Schumacher sein Amt niedergelegt hatte. Dabei hatte Reinhold Croé eigentlich nie Ambitionen gehabt, Bürgermeister zu werden. „Mich reizte auch nicht das Amt, sondern vielmehr die Aufgabe“, gab er in einem Grenz-Echo-Interview aus dem Jahr 2001 zu verstehen.

Gerade in den Bereichen Schule und Sport glaubte er rückblickend, viele konkrete Probleme gelöst und „gute Arbeit“ geleistet zu haben. Dabei war er selbst nie aktiver Sportler gewesen. „Als Kind haben mir meine Eltern das Fußballspielen untersagt mit dem Hinweis, ich solle mich lieber aufs Studieren konzentrieren.“

Am 1. Januar 2001 zog sich Reinhold Croé, der unter anderem bei Hydro Extrusion (damals Hydro Components) gearbeitet hat – einige Jahre davon auch als Direktor –, offiziell von der politischen Bühne zurück und verabschiedete sich aus dem Gemeinderat.

Neben seiner politischen und beruflichen Tätigkeiten war er außerdem Mitglied der VoG „Freunde des Marienheims“ und hatte zahlreiche Aktivitäten zum Wohle von Senioren unterstützt. (calü)

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