Dringender Appell

Lieber Ferdi Braun, noch hat es keinen Aufschrei des Volkes gegeben, aber es ist ja noch nicht zu spät. Liebe MitbürgerInnen: Angesichts der besonderen Situation, die unser Land zurzeit durchlebt, ist die Dramatik dieser Gesetzesreform zur Abtreibung komplett untergegangen. Dabei geht es auch hier um Leben und Tod. Im GE-Bericht von Gerd Zeimers (12.03.20) ist klar geworden, dass es sich bei einer Unterbrechung der Schwangerschaft im fortgeschrittenen Stadium um ein wirkliches Abschlachten (in Stücke schneiden des Fötus!) handelt.

Sorry für die Wortwahl, aber wenn die Abtreibungsfrist auf 18 Wochen verlängert wird, dann heißt das, dass es sich um ein 4½ Monate altes Kind handelt, dessen Bewegungen im Mutterleib deutlich spürbar sind. Das darf nicht erlaubt werden! Gynäkologen, Hebammen, Psychologen,... haben sich gegen diese Gesetzesreform ausgesprochen und versucht, die Parlamentarier über die Folgen solcher Eingriffe, für Mutter und Kind, zu informieren. Sie fanden (noch) kein Gehör... Was bleibt uns BürgerInnen zu tun, um unsere Politiker über unser Nichteinverstanden-Sein zu informieren? Die Partei, die ich seit Jahren wähle, hat sich leider auch für diese Gesetzesreform ausgesprochen; deshalb habe ich der regionalen Parteispitze einen Brief geschrieben, in dem ich mitteile, dass ich mich in dieser entscheidenden Frage nicht vertreten fühle und in Zukunft nicht mehr für sie wählen werde. Andere Bürger haben wegen dieser Problematik ihre Parteikarte zurückgeschickt. Wenn wir zahlreich genug reagieren, kommt womöglich nochmal Bewegung in diese lebenswichtige Entscheidung. Also, bitte, lassen auch Sie nicht zu, dass ein Gesetz verabschiedet wird, das den Frauen Selbstbestimmung vorgaukelt, sie aber ihrer wahren Frauenwürde beraubt.

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