Haareschneiden auf Distanz? - Viele Friseure in Ostbelgien arbeiten trotz Coronakrise

<p>Eine Friseurin im Salon „Corda Coiffure“ bedient eine einizige Kundin. Wegen der bestehenden Regelung darf auch unser Fotograf nicht hinein.</p>
Eine Friseurin im Salon „Corda Coiffure“ bedient eine einizige Kundin. Wegen der bestehenden Regelung darf auch unser Fotograf nicht hinein. | Foto: David Hagemann

So auch bei Eric Veithen vom „Charisma Salon“ in St.Vith: „Wieso wir arbeiten dürfen und andere nicht, verstehe ich auch nicht so ganz“, sagt er. Denn Sinn mache das Ganze nicht. „Sehr viele Friseure gehen auf die Barrikaden“, da die Sicherheitsmaßnahmen nicht richtig eingehalten werden können, fügt er hinzu. Friseur Hugues Lentz von „Zen Hair“ in Rodt kann das auf GrenzEcho-Nachfrage bestätigen. Viele seiner Kollegen wollen nicht mehr arbeiten. Gerade der empfohlene Abstand von ein bis zwei Metern zwischen Coiffeur und Kunde sei unmöglich einzuhalten.

Er setzt auf eine verpflichtende Schließung. „Ich hoffe, dass die Entscheidung von der Regierung aus kommt, aber wenn nicht, dann mache ich von alleine zu“. Der 53-Jährige habe diesbezüglich sogar eine E-Mail an Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) geschickt – bisher aber noch keine Antwort erhalten.

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Kommentare

  • ... fragt mal nach, bei denen die solche idiotischen Sachen beschließen, sollen die dort mal veruchen einem Kunden die Haare, aus einer Entfernung von 1 bis 2 Meter, zu schneiden...

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