Sophie Wilmès appelliert an Gemeinsinn - Hamstern ist „weder notwendig noch solidarisch“

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Sophie Wilmès ruft Menschen zu besonnenem Einkaufen auf. | Foto: belga

Es gebe hierzulande keinen Grund für panische Hamsterkäufe. Denn Belgiens Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs sei sicher. „Es wird keine Engpässe bei Nahrungsmitteln und anderen Bedarfsartikeln des täglichen Lebens geben“, gab die Premierministerin am Samstag bei einem Besuch eines Verteilerzentrums der Supermarktkette Colruyt in Ath (Provinz Hennegau) zu verstehen.

Eindringlich warnte Wilmès auch davor, die hiesigen Supermärkte zu stürmen. Gerade jetzt dürfe es keinen „Rückzug in den Egoismus“ geben, so die MR-Politikerin, die Hamsterkäufe als „weder notwendig noch solidarisch gegenüber Mitbürgern“ betitelte.

Auch die landesweit tätige Einzelhandelskette Colruyt rät vom Hamstern ab. „Wir verstehen, dass das Coronavirus für Unruhe sorgt“. Die sei aber unbegründet. „Es gibt momentan keine Knappheit. Wir tun alles dafür, die Regale ständig aufzufüllen“, twitterte das Unternehmen. (belga)

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