Das österreichische Außenministerium rief beispielsweise alle Österreicher auf, nicht nach Italien zu reisen und empfahl den dortigen Bürgern die Rückkehr. Seit Dienstag führt Österreich auch Screening-Tests an der italienischen Grenze durch, während Austrian Airlines ihre Flüge nach Venetien, Mailand und Bologna eingestellt hat.
Malta verbietet ebenfalls alle Reisen nach und von Italien „mit sofortiger Wirkung“, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Premierminister Robert Abela fügte hinzu, dass alle See- und Luftverkehrsverbindungen zwischen den beiden Ländern bis auf weiteres ausgesetzt würden. Dieses Verbot betrifft den Personenverkehr. Die Insel hat bisher vier Fälle verzeichnet.
Auch Belgien hat am Dienstag eine neue Reisewarnung veröffentlicht, die von allen Besuchen in Italien abrät. Zudem seien am Dienstag am Flughafen Brüssel 15 Hin- und 15 Rückflüge nach Italien gestrichen worden, sagte eine Sprecherin.
„Angesichts der Entwicklung der Epidemie und der verstärkten Eindämmungsmaßnahmen, die die italienischen Behörden im ganzen Land ergriffen haben, ist es ratsam, Reisen nach Italien zu vermeiden, insbesondere in Gebiete, in denen das Virus aktiv zirkulier“", schrieb derweil Frankreichs Außenministerium auf seiner Webseite: „Französische Staatsbürger, die an ihren gewöhnlichen Wohnort zurückkehren möchten, können dies derzeit tun.“
Die italienische Regierung verabschiedete am Montagabend ein Dekret, mit dem die außerordentlichen Eindämmungsmaßnahmen für Millionen von Italienern, die im Norden leben, auf das ganze Land ausgedehnt wurden. Diese Einschränkungen sind bis zum 3. April gültig. (belga/mv)

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