Coronavirus: Klare Verhaltensregeln für ostbelgische Schulen

<p>Im Referenzlabor der Uni Löwen wurden am Dienstag deutlich mehr Corona-Tests durchgeführt als an den Tagen zuvor.</p>
Im Referenzlabor der Uni Löwen wurden am Dienstag deutlich mehr Corona-Tests durchgeführt als an den Tagen zuvor. | Foto: belga
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Kommentare

  • Gemeint sind sicher nicht die "ostbelgischen" Schulen, sondern doch wohl die Schulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Oder?

  • Na, Herr Leonard, das mit „Ostbelgien“ ist offensichtlich eines Ihrer Steckenpferde. Nun sind wir uns an anderer Stelle etwas in die Haare geraten, was aber nichts ausmacht, solange es auf beiden Seiten in zivilisiertem Ton geschieht. Hier in diesem Fall kann ich Ihnen dagegen voll beipflichten und will Ihnen sogar noch Munition liefern.

    Der volle Text des ministeriellen Rundschreibens befindet sich sinnigerweise auf www.ostbelgienbildung.be . Auf dieser offiziellen Startseite findet man links „Das Bildungsportal der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens“, und rechts prangt das Logo „Ostbelgien“. Klickt man dort das Rundschreiben „DG 349“ an, so bietet sich dasselbe Bild.

    Amüsant, welche Verrenkungen in Sachen Geschlechtergleichstellung im Text zu finden sind: „Der/die Teilzeitschulpflichtige oder der/die volljährige Auszubildende, der/die aufgrund einer vom Arzt-Hygieneinspektor verordneten Quarantäne nicht das ZAWM besucht, meldet sich ordnungsgemäß ab…“
    „Ärztinnen“ bzw. „Gesundheitsinpektorinnen" gibt es anscheinend keine…

    Eine andere Auffälligkeit: „Medizinische Fragen können telefonisch in Französisch oder Niederländisch an die kostenlose Hotline des FÖD Volksgesundheit unter Tel. 0800 14 689 gerichtet werden.“
    Nicht auf Deutsch? Wo bleibt da der Ruf des Gemeinschaftssenators nach Respektierung der einstimmig verabschiedeten Resolution? Ist der "FÖD Volksgesundheit“ etwa nicht für „Ostbelgien-DG“ zuständig?

    Was die allgemeine Akzeptanz dieser „offenen Standortmarke“ in den wallonischen „Randgemeinden“ zur DG (Sehen die sich selbst auch so?) angeht, so gibt es hier Aufschlussreiches:
    https://vivant-ostbelgien.org/wp-content/uploads/2016/10/2017-05-05-PDG-...

    Die Begeisterung dafür, von „Ostbelgien-DG“ vereinnahmt zu werden, scheint sich in Grenzen zu halten. Aber vielleicht hat das sich ja inzwischen geändert?

    Kürzlich waren wir ein paar Tage an der „vlaamse kust“, zusammen Freunden.
    Wir saßen am Tisch mit einem Brüsseler Bekannten, den wir dort getroffen hatten. Das Gespräch ging wild durcheinander auf Platt, Hochdeutsch, Französisch mit schönem Brüsseler Akzent, Flämisch mit der Bedienung.
    Auf erstaunte Fragen, von wo wir denn eigentlich herkämen: „uit Oostbelgië“. Verständnislose Blicke. Nachgelegt: „uit de Oostkantons“. Die Mienen hellen sich auf: Ah jaaaa, Bütgenbach, Ovifat, de Hoge Venen, Malmedy… (Von Eupen sprach keiner, auch nicht von St.Vith).

    Da habe ich doch wieder durch Überlänge gesündigt. ich verspreche Besserung.

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