Werte Karin, in meinem Leserbrief kritisierte ich in erster Linie die katastrophalen Zustände entlang der Weser ab Dolhain und keinesfalls das Engagement derjenigen, die bei Aktionen zur Weserreinigung in Eupen mit anpacken! Auch wenn ich dort nicht mitmache, so weiß ich diese Einsätze zu würdigen.
Ein Flussvertrag Weser sollte meines Erachtens allerdings so viel wert sein, dass schlimmste Umweltvergehen geahndet und unterbunden werden, und dies ist - insbesondere ab Dolhain - bisher nicht der Fall… Nicht umsonst plädierte ich für ein anrainerübergreifendes Aktionsprogramm. Ebenso müsste die Umsetzung des Vertrags auch kontrolliert werden. Ist das so? Im Falle der Weser-Anrainer (bis Lüttich) müssten sich dann allerdings etliche Kommunen - angesichts der Weserverschmutzung vor Ort - selbst anzeigen. In Anbetracht des Zustands der Gewässer unseres Planeten sollte rücksichtslose Müllentsorgung als konkrete Straftat und nicht lediglich als „Kavaliersdelikt“ eingestuft und die entsprechenden Hohlköpfe bestraft werden. Übrigens, nicht alles ist schlecht in den USA: An den Eingängen zu den US-Naturschutz- und Nationalparks fordern riesige Schilder dazu auf, keinen Müll wegzuwerfen! (Solche Schilder würde ich entlang der Weser begrüßen). Bei Zuwiderhandlung gibt es einen Strafzettel in Höhe von 1.000,- US-Dollar. Die Folge: Die Parks sind absolut frei von Müll. So kann Geld von unbelehrbaren Dummen in ein Umweltfond fließen - vielleicht eine „zündende“ Idee …?!
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren