„Permanent Record“

Das Buch „Permanent Record“ von Edward Snowden, erschienen in 2019, schildert auf 336 Seiten seine Lebensgeschichte. Es ist spannend wie ein Kriminalroman. Im Kapitel „Geneva“ berichtet er über seine Arbeit in Genf im Dienst der CIA.

Diese Stadt beherbergt den Sitz der Vereinten Nationen, die Welthandelsorganisation, die Internationale Atomenergie-Agentur usw., und sie fungiert als Hauptstadt der internationalen Finanz, beste Voraussetzungen also für Spionageaktivitäten aller Art. Snowden stand als Top-IT-Spezialist im Zentrum der Transition vom Spion als Agent hin zur „Cyberintelligenz“ und dem massiven „Anzapfen“ der Telekommunikation und Internetverbindung von Staaten, Unternehmen und Privatpersonen. Besonders verwerflich ist dabei die dauerhafte Speicherung der astronomischen Menge illegal erworbener Daten.

Es ist das Verdienst von Edward Snowden und von Julian Assange, diese Verbrechen aufgedeckt zu haben. Laut Snowden haben US-Regierungen den Geheimdiensten CIA und NSA die Erlaubnis zu den illegalen Praktiken erteilt, wobei die Regierungen wohl eher auf Befehl einer „höheren Macht“ so gehandelt haben.

An dieser massiven Ausspionierung hat sich bis heute gar nichts verändert, denn die Regierungen der USA und der EU behandeln Assange und Snowden noch immer wie „Verbrecher“.

Wir sollten uns meines Erachtens fragen, wer soviel Druck auf die Regierungen ausüben kann, und insbesondere, wie tief auch die EU-Königshäuser in diesen Morast eingebunden sind!

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