„Radarkontrollen sind doch kein Witz“

<p>Danny Klein, Leiter des Büros für Verkehrssicherheit der Polizeizone Weser-Göhl, mit dem mobilen Radargerät, das vom Stativ aus oder aus einer Mülltonne heraus misst.</p>
Danny Klein, Leiter des Büros für Verkehrssicherheit der Polizeizone Weser-Göhl, mit dem mobilen Radargerät, das vom Stativ aus oder aus einer Mülltonne heraus misst. | Foto: Helmut Thönnissen

Ausgangspunkt für diese Fragen ist eine grüne Mülltonne, in der ein mobiles Radargerät versteckt ist. Diese hat unlängst in den Sozialen Netzwerken zu einem wahren Sturm an Fragen, Behauptungen und Vorwürfen gesorgt.


Danny Klein, hat die Polizei das Thema bei Facebook mitgelesen?


Ja, das haben wir. Und wir verstehen die plötzliche Aufregung gar nicht. Das digitale Radargerät, das wir wahlweise auf einem Stativ oder eben in dieser Mülltonne einsetzen, gibt es in der Polizeizone Weser-Göhl schon seit September 2018. Die jetzige Aufregung war wohl ein typisches Facebook-Phänomen.


Und was sagen Sie zu den Vorwürfen, diese Form der Geschwindigkeitskontrolle sei nicht zulässig?

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Kommentare

  • Herr Reul,

    es geht in diesem Moment um Mitternacht genauso wie über Tag um Sicherheit.
    haben sie in Ihren Leben jemals einen gut gekennzeichneten fußgänger über einenZebrasteifen gehen sehen?? Ich nicht, währen mehr als 40 Jahren.....

  • In Belgien ist die Verkehrspsychologie der deutschen deutlich überlegen. In Deutschland ist sie auf Strafe, Schuld, Sünde und Fahrverbot (Verkehrssünderkartei) ausgelegt, während in Belgien Einsicht und Hilfen für Autofahrer und Bürger vorrangig gelten. Die Absicht ist, dass kein Verfolgungsklima entstehen soll und nur aus Strafangst auf den Verkehr geachtet wird. Daher sind Fallen und Atrappen in Belgien gesetzlich verboten, zumindest war das in der Vergangenheit so. Es würde mich wundern, wenn die Gesetzgebung sich verändert hätte. Der Verkehrssünder soll nicht « erwischt » werden, sondern Einsicht, Selbstverantwortung und Schutz des Autofahrers und Bürgers sollen im Vordergrund stehen. Bei Übertretung sind dann die Strafen in Belgien beachtlich. Diese Themen werden immer wieder von Fachleuten, Juristen und Polizei bearbeitet. (Habe vor Jahren selbst mitgearbeitet). Ort und Zeit von mobilen Kontrollen werden immer veröffentlicht.
    So macht das deutlich erkennbare und vorab hingewiesene Radargerät in Kettenis Sinn, da wegen des Verkehrsengpasses und des beginnenden Stadtbezirks Vorsicht geboten ist.
    Die dummen Sätze von Danny Klein («Eine Radarkontrolle ist doch kein Witz ; auf dem offiziellen Markt für Zubehör der Polizei gekauft ; Das Radargerät hat eine Zulassungsnummer und wird regelmäßig geeicht ;) gehen nicht auf das eigentliche Problem ein, da das Radargerät doch nicht infrage gestellt wird.
    Vielmehr ist es ein Schildbürgerstreichvorgehen eines ehrgeizigen privaten Mannes, der Sinn und Logik von Verkehrsregelungen unterläuft.
    Erwin Haep

  • Komisch, mein erster Gedanke war: "Ich achte noch besser darauf, mich an die Regeln zu halten. Gut für die anderen Verkehrsteilnehmer und gut für meinen Geldbeutel."

  • Herr Vomberg,
    ... sagen Sie das auch dem Fußgänger, der um diese Zeit den Zebrastreifen überqueren will und evtl. erfasst wird? Es ist Dunkel, und da muss man damit rechnen dass die Autos schneller fahren?
    ... oder sind mitten in der Nacht die Auswirkungen eines Unfalls mit 70km/h die gleichen wie tagsüber mit 50km/h?
    ... vielleicht reagieren Sie ja im Dunkel schneller, und ihr Bremsweg wird kürzer sobald die Sonne untergeht, aber ich wage zu behaupten, dass dies bei den meisten nicht der Fall ist!!!

  • ... wieso wird kein Unterschied zwischen Tag und Nacht gemacht...

    ... wenn ich in einer geschlossenen Ortschaft über Tag 70km/St fahre ist es selbst-´verständlich das dieses bestraft wird..
    .. wenn ich am gleichen Ort die gleiche Geschwindigkeit fahre , aber gegen 23:30 Uhr, wo so gut wie kein Verkehr herrscht, keine Kinder unterwegs sind und selbst die Katzen schlafen, wird da auch mit der gleichen Strafe zu rechnen sein????

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