Dieser relativierte die Umstände, indem er die Arbeitszeiten von Berufsfeuerwehrleuten mit denen von Freiwilligen verglich: Ein Berufsfeuerwehrmann arbeitet 1.600 Stunden im Jahr. Multipliziere man die 24 Stunden pro Woche mit den 52 Wochen im Jahr, könnten Freiwillige theoretisch 1.248 Stunden jährlich arbeiten. Würde man die Stunden weiter erhöhen, würden sie schnell die berufliche Schwelle erreichen - was durch eine andere Tätigkeit als Hauptberuf einfach nicht möglich sei. „Wenn eine Zone unterbesetzt ist, liegt es an ihr, den Personalplan anzupassen und zusätzliche Feuerwehrleute, ob professionell oder freiwillig, zu rekrutieren“, zitierte Kattrin Jadin den Minister. „Eine Antwort, die ich nicht so stehen lassen kann, da ich weiß, dass die Rekrutierung in ländlichen Gebieten nicht auf Bestellung erfolgt. Die Einstellung eines Professionellen wäre für die betroffenen Zonen und Gemeinden viel zu teuer; und Freiwillige fallen nicht einfach so vom Himmel, zumindest nicht in meiner Region. Dies ist ein Problem, das schnell gelöst werden muss. Ohne ausreichende Feuerwehren gibt es keine Sicherheit“, meinte Kattrin Jadin. Die Streichung der Schulungen aus dem Wochenkontingent sei „ein guter Anfang“. (red)

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