Wie nun bekannt wurde, hat das Wahrzeichen der Hauptstadt im letzten Jahr über 650.000 Besucher in seinen Bann gezogen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von knapp 13 Prozent.
Allein im Jahr 2006, dem Jahr der Wiedereröffnung des Atomiums, belebten mehr Menschen das 102 Meter hohe Gebäude, das 1959 in Laeken eröffnet wurde.
Als Grund für den großen Besucheransturm im letzten Jahr führen die Verantwortlichen vor allem die Tour de France ins Feld. Denn Anfang Juli war der „Grand Départ“ in Brüssel über die Bühne gegangen, der wiederum mehr als eine Million Zuschauer in die Hauptstadt lockte.
Was die Herkunft der Atomium-Besucher angeht, sollen ein Drittel der 650.000 Gäste Belgier gewesen sein. Das imposante Kugelgebilde, das ein Eisenmolekül in 165-milliardenfacher Vergrößerung darstellt, scheint aber auch in Frankreich ziemlich beliebt zu sein. Nach Angaben der Betreiberagentur Be Culture sollen 2019 nämlich knapp 130.000 Franzosen dem Atomium einen Besuch abgestattet haben. (belga)

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