Hausbrand in Wemmel kostet Mann das Leben - Vorsätzliche Brandstiftung?

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Illustrationsfoto: belga

Die Feuerwehrzone Vlaams-Brabant West erhielt um 7.25 Uhr einen Anruf wegen eines sich ausbreitenden Brandes in einem Haus in Wemmel in Flämisch-Brabant. „Als wir am Tatort ankamen, waren die Flammen bereits durch das Dach sichtbar“, sagte Alain Habils, Sprecher der Feuerwehrzone.

„Der Brand hat den männlichen Bewohner das Leben gekostet“, sagte Carol Vercarre von der Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde. Es handle sich dabei um einen 52-jährigen Mann. „Die Frau, die den Notruf tätigte, wurde noch nicht gefunden. Wir vermuten, dass sie auch im Haus geblieben ist.“

Das Feuer war so intensiv, dass die Rückseite des Hauses einstürzte.

Ein Brandexperte konnte im Inneren drei Brandherde feststellen. „Das deutet auf böswillige Absichten hin“, so Vercarre. „Wir haben einen Untersuchungsrichter angefordert, der wegen vorsätzlicher Brandstiftung in der Nacht ermitteln soll. Es wurden keine Brandbeschleuniger gefunden. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.“

Das Opfer weise laut Arzt Anzeichen von Erstickung vor. „Aber die genaue Todesursache steht noch nicht fest“, fährt Vercarre fort. „Wir sind uns auch nicht ganz sicher über die Identität des Mannes. Wir vermuten, dass er ein Bewohner war.“

Das Opfer lebte allein und habe Informationen zufolge psychische Probleme gehabt. Es könne also nicht ausgeschlossen werden, dass er den Brand selbst verursacht hatte. (belga)

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