Auch das Herrenhockey war einer der Gewinner dieser Sportgala mit der Team-Auszeichnung für die „Red Lions“ – der vierten nach 2012, 2016 und 2018 – und der Trainer-Trophäe für deren neuseeländischen Coach Shane McLeod.
Der junge Fußballer Yari Verschaeren, Roter Teufel im Alter von erst 18 Jahren, ist die Hoffnung des Jahres und Rollstuhltennisspieler Joachim Gérard ist sechs Jahre nach seiner ersten Trophäe wieder Paralympiker des Jahres.
Remco Evenepoel, Sportler des Jahres
Remco Evenepoel bricht weiterhin Rekorde. Am Samstag in Schelle wurde der Rennfahrer mit weniger als 20 Jahren - er wird diesen Geburtstag am 25. Januar feiern - belgischer Sportler des Jahres 2019. Er ist der jüngste Gewinner in der Geschichte. Mit 825 Punkten (84 erste Plätze) schlug er zwei andere Radsportler, Victor Campenaerts (354), den neuen Rekordhalter, und Wout van Aert (339), der den Fußballer Eden Hazard ablöste. Noch nie zuvor standen bei diesem Referendum drei Athleten, die dieselbe Sportart vertreten, auf dem Podium.
Die nächsten Plätze bei den Männern:
4. Vincent VANASCH (Hockey) 327 Punkte (24 erste Plätze)
5. Eden HAZARD (Fußball) 322 (23)
6. Philippe GILBERT (Radrennen) 285 (17)
7. Romelu LUKAKU (Fußball) 254 (18)
8. Bashir ABDI (Leichtathletik) 212 (7)
9. Kevin DE BRUYNE (Fußball) 211 (10)
10. Matthias CASSE (Judo) 172 (11)
11. Thierry NEUVILLE (Rallye) 172 (3)
Nina Derwael, Sportlerin des Jahres
Nina Derwael, Sportlerin des Jahres
Nina Derwael wurde zur belgischen Sportlerin des Jahres 2019 gewählt. Die bereits im letzten Jahr gekrönte 19-jährige Kunstturnerin, Doppelweltmeisterin am Stufenbarren, übertraf mit 1077 Punkten gegen 907 und 127 ersten Plätzen gegen 103 die Basketballerin Emma Meesseman deutlich. Die Siebenkämpferin Nafi Thiam, die sich bereits in den Jahren 2014, 2016 und 2017 ausgezeichnet worden war, belegte mit 667 Punkten den dritten Platz.
Nina Derwael bestätigte ihren neuen Status als beste Turnerin der Welt am Stufenbarren, den sie im vergangenen Jahr in Doha eroberte. Bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart hatte sie auf ihrem Lieblingsgerät triumphiert, nachdem sie im Mehrkampf den fünften Platz belegt hatte. Davor war sie vier Jahre nach ihrer ersten Teilnahme in Rio eine wichtige Teilnehmerin bei der Qualifikation der Frauenmannschaft für die Olympischen Spiele in Tokio im nächsten Sommer.
Die weiteren Platzierungen bei den Frauen:
4. Delfine PERSOON (Boxen) 313 Punkte (8 erste Plätze)
5. Elise MERTENS (Tennis) 132 (1)
6. Sanne CANT (Radcross) 130 (-)
7. Emma PLASSCHAERT (Segeln) 126 (1)
8. Alexandra TONDEUR (Triathlon) 94 (-)
9. Kim MESTDAGH (Basketball) 89 (3)
10. Julie ALLEMAND (Basketball) 73 (1)

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