Der tropische Wirbelsturm war am Montag mit Windböen von bis zu 130 Stundenkilometern bei Soalala im Nordwesten des Inselstaats auf Land getroffen. Er brachte hohe Wellen und starken Regen mit sich. Rund 1.500 Menschen in Soalala hätten derzeit kein Zuhause, sagte Andriakaja. Er korrigierte seine vorherige Angabe von 9.000 Menschen. Zudem sei viel Infrastruktur, etwa Straßen, beschädigt.
Der Zyklon sei inzwischen zu einem Sturm abgeschwächt, teilte die Wetterbehörde mit. Die zuvor ausgerufene höchste Notstufe in zwei Regionen des Landes sei abgestuft worden. Demnach besteht in einigen Gebieten aber nach wie vor das Risiko von Überschwemmungen.
Madagaskar mit seinen rund 26 Millionen Einwohnern liegt vor der Südostküste Afrikas. In der Region kommt es öfters zu Zyklonen, allerdings fängt die Saison typischerweise später an. Ein tropischer Wirbelsturm wird in unterschiedlichen Regionen anders genannt: Zyklon heißt er im südlichen Pazifik oder im Indischen Ozean, Hurrikan im nordwestlichen Atlantik. Zuletzt hatten zwei Zyklone, „Idai“ und „Kenneth“, Mosambik, Simbabwe und Malawi verwüstet. (dpa)

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