Maggie de Block: „Mehr Gegenwind für Migranten in Flandern“

<p>Ministerin Maggie De Block spricht von „politischer Desinformation“.</p>
Ministerin Maggie De Block spricht von „politischer Desinformation“. | Foto: belga

Zum ersten Mal sei es richtig schwierig, Auffangplätze für Asylbewerber zu finden, sagt die Ministerin. Bei der Krise der Jahre 2010-2011 habe es zwar auch Kritik gegeben, als man die Anzahl der Heime und Auffangeinrichtungen erhöhen musste. Doch es habe auch positive Reaktionen gegeben, weil der Kontakt mit den Migranten als bereichernd empfunden wurde. Diesmal spüre man jedoch an vielen Stellen in Flandern heftigen Gegenwind.

Maggie De Block analysiert, dass die starke Bedeutung, die diesem Thema beim letzten Wahlkampf beigemessen wurde, sowie die heftigen Aussagen der extremistischen Parteien zu dieser Veränderung in der Wahrnehmung beigetragen haben. Von „politischer Desinformation“ zu diesem Thema, von „Manipulation der Zahlen“ sowie von „Vergleichen zwischen Äpfeln und Birnen“ ist in dem Interview der Ministerin die Rede.

Die liberale Politikerin bedauert in diesem Zusammenhang die Wählerwanderung von der N-VA zum Vlaams Belang, der „in seinen Ideen noch weiter“ gehe. Jetzt nähere sich auch die N-VA diesen extremistischen Ideen noch weiter an und eine „Allianz N-VA/Vlaams Belang“ sei dabei, sich zu bilden. (belga)

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