Manneken Pis begeht 30. Geburtstag der UN-Konvention über die Rechte des Kindes

<p>Seit Montag im neuen Gewand: das Brüsseler Wahrzeichen Manneken Pis.</p>
Seit Montag im neuen Gewand: das Brüsseler Wahrzeichen Manneken Pis. | Foto: belga

Das Kinderhilfswerk Unicef warnte vor Stillstand und sogar Rückschritten beim Ausbau der weltweiten Kinderrechte. Am 20. November 1989 hatten die UN-Mitgliedstaaten das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ verabschiedet. Kinder sterben zwar seltener in ganz jungen Jahren und leben auch gesünder, dafür sind sie aber neueren Bedrohungen ausgesetzt, wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht. Unicef-Geschäftsführerin Henrietta Fore sagte in den USA, zusätzlich zu den anhaltenden Herausforderungen in verschiedenen Bereichen wie Gesundheit, Ernährung und Bildung müssten sich Kinder heute mit neuen Bedrohungen wie dem Klimawandel, Online-Missbrauch und Cybermobbing auseinandersetzen. In dem Bericht heißt es, die weltweite Sterblichkeitsquote von Kindern unter fünf Jahren sei im Vergleich zu 1989 um rund 60 Prozent gesunken. Zudem gingen inzwischen deutlich mehr Kinder in Grundschulen, und ihre Rechte würden in vielen Ländern besser gesetzlich geschützt. Allerdings seien die Fortschritte nicht gleichmäßig verteilt: So ist in Entwicklungsländern die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren in armen Familien doppelt so hoch wie in wohlhabenderen Haushalten. (belga)

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