Piraten verschleppen neun Menschen von norwegischem Frachter

<p>Dieses Foto der „MV Bonita“ stammt von der Website der Reederei J.J. Ugland: Das Schiff ist knapp 190 Meter lang.</p>
Dieses Foto der „MV Bonita“ stammt von der Website der Reederei J.J. Ugland: Das Schiff ist knapp 190 Meter lang. | Foto: J.J. Ugland

Sie enterten das Schiff „MV Bonita“ am Samstagmorgen vor der westafrikanischen Hafenstadt Cotonou, als dessen Besatzung dort auf einen Ankerplatz wartete, wie die Reederei JJ Ugland am Sonntag mitteilte.

Das Einsatzteam der Reederei behandele die Situation gemäß der Notfallpläne, hieß es - die zuständigen Behörden und die Familien der Besatzungsmitglieder seien verständigt worden. Weitere Angaben gab es zunächst nicht.

Piratenüberfälle kommen an der Küste Westafrikas sehr häufig vor. Die Gesamtzahl der Fälle ging nach Angaben des International Maritime Bureau (IMB), das Kriminalitätsfälle auf den Weltmeeren erfasst, in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr zwar zurück. Die Gefahr von Piraterie und bewaffneten Raubüberfällen im Golf von Guinea bestehe aber weiter. (dpa)

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