Cyberkrieg: Militär trainiert wieder mit Karte und Kompass

<p>Das Militär verlässt sich nicht mehr ganz auf die GPS-Technik.</p>
Das Militär verlässt sich nicht mehr ganz auf die GPS-Technik. | Illustrationsfoto: belga

Als im Herbst des vergangenen Jahres das multinationale Großmanöver der NATO (Trident Juncture 2018) in und um Norwegen abgehalten wurde, läuteten beim belgischen Militär die Alarmglocken. Denn wie die flämische Zeitung „De Morgen“ in ihrer Dienstagsausgabe berichtet, hatte Russland bei dieser Übung, bei der 31 Länder (darunter Belgien) mit einem massiven Aufgebot den Bündnisfall probten, erfolgreich während zwei Wochen GPS-Geräte unbrauchbar gemacht.

„Alle westlichen Streitkräfte benutzen GPS für ihre Navigation. Aber das birgt Risiken.“

GPS steht für „Global Positioning System“ und ist die Basis für alltagstaugliche Navigationsgeräte. Das System, das vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium in den 1950er Jahren ins Leben gerufen wurde, dient dem normalen Verbraucher für die Reise in den Urlaub. Das Militär benutzt es beispielsweise, um Präzisionsbomben auf den Bunker des Feindes fallen zu lassen.

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