Der Polizeieinsatz, um den es bei der Disziplinaruntersuchung geht, fand am 12. Oktober während einer gewaltfreien Demonstration der internationalen Klimaschutzbewegung „Exctinction Rebellion“ in Brüssel statt. Der Protest wurde von den Beamten aufgelöst.
Viele Demonstranten klagten noch während der Räumung der Place Royale neben dem Königlichen Palast über die ihrer Meinung nach unangemesse Gewaltanwendung. Schlagstöcke, Pfefferspray, Wasserwerfer und Tränengas wären grundlos gegen die demonstrierenden Menschen eingesetzt worden.
Bereits kurz nach den Vorfällen kündigte Brüssels Bürgermeister Philippe Close an, den Einsatz der Polizei überprüfen zu lassen. Am Montag stellte er die Ergebnisse dem Brüsseler Gemeinderat vor: Unter anderem wird zwei Mal der Einsatz von Tränengas untersucht, und eine weitere Ermittlung wird aufgrund von 33 Zeugenaussagen der Demonstranten gestartet.
Close rechtfertigte jedoch die Räumung der Place Royale und das Demonstrationsverbot vor dem Königspalast. Die dort eingerichtete Bannmeile müsse respektiert werden, so der Bürgermeister. (belga)

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