Negatives Gutachten für Atommülllager in Tihange

<p>Brennstäbe in einem Lagerbecken eines Atomkraftwerks.</p>
Brennstäbe in einem Lagerbecken eines Atomkraftwerks. | Foto: dpa

Verbrauchter Kernbrennstoff wird in ein Zwischenlager gebracht. Dieses Gebäude wird jedoch 2022 seinen Sättigungspunkt erreichen, sowohl im Kraftwerk Doel als auch in Tihange. Engie Electrabel, Eigentümer und Betreiber der Atommeiler, hat bei der wallonischen Verwaltung einen Antrag auf eine Genehmigung für den Bau einer neuen Lagerstätte gestellt. Bei einer öffentlichen Untersuchung gaben vier der neun befragten Gemeinden eine negative Stellungnahme ab: Verlaine, Engis, Nandrin und Amay.

Die Einwände gegen das vorgestellte Projekt: ein überdimensionales Lager (120 Container, doppelt so groß wie dasjenige, das für die Lagerung von bestrahltem Uran bis 2025 benötigt wird), ungewiss in der Zeit (mindestens 80 Jahre oder weit über den Abbau der Anlage hinaus) sowie Sicherheitsbedenken (Gefahr eines Absturzes großer Flugzeuge).

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