Der Kölner Verein Zartbitter bringt mehrere Vorstellungen in seines Präventionsbühnenstücks „Ganz schön blöd“ in der Deutschsprachigen Gemeinschaft dar. „Wir glauben, dass ‘darüber zu sprechen’ ein sehr guter Präventionsansatz ist.“, so Vanessa Schmitz vom Jugendhilfedienst. „Die Öffentlichkeit muss sensibilisiert werden, Kinder zu stärken, auch deutlich zu machen, dass es auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gibt und dass es auch hier Hilfe und Unterstützung gibt.“
Die Aufführungen finden an folgenden Tagen statt: Donnerstag, 10. Oktober, um 13 Uhr im Dienstleistungszentrum St.Vith und am Freitag, 11. Oktober, um 10 Uhr und 13 Uhr in Eupen im Saal der PDS. Insgesamt werden ca. 1200 Schüler und Schülerinnen der fünften und sechsten Primarschulklassen sowie ca. 60 Betreuer/Lehrer das Theaterstück besuchen.
Aus dieser Initiativkraft wurde die Arbeitsgruppe (AG) „Leuchtturm“ 2012 ins Leben gerufen. Themenschwerpunkte, mit denen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe beschäftigen, sind im weitesten Sinne sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Ihr Ziel ist es zum einen Arbeitsinstrumente und Beratung für Fachkollegen anzubieten und zum anderen die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Es werden beispielsweise seit einiger Zeit Schulungen für Jugendgruppenleiter angeboten, haben einen Handlungsleitfaden für Fachkollegen und auch für Lehrpersonen herausgegeben. Folgende Dienste sind in der AG Leuchtturm vertreten: Kaleido Ostbelgien, Beratungs-und Therapiezentrum (BTZ), Prisma VoG, Opferbeistand der Polizei, Mosaik Zentrum, Zentrum für Förderpädagogik, Teilzeitunterricht Eupen, Dienststelle für selbstbestimmtes Leben und Jugendhilfedienst. (red)

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