Drei RSFO-Mitglieder in Herent aktiv

<p>Diese Aufnahme zeigt die drei ostbelgischen Teilnehmer beim Training am Freitag.</p>
Diese Aufnahme zeigt die drei ostbelgischen Teilnehmer beim Training am Freitag. | Foto: privat

Dies ist der Abschlusswettkampf des Zusammenschlusses der Organisatoren der im Jahresverlauf in Luxemburg, Wales, Den Haag und Genk auf Intarso-Anlagen in den olympischen Luftdruckdisziplinen ausgetragenen internationalen Schießsportwettkämpfe. Aufgrund ihrer Teilnahme an einem oder mehreren dieser internationalen Wettkämpfe konnten die Ostbelgier Punkte sammeln und sich so die Berechtigung zur Teilnahme an diesem Finalwettkampf-Wochenende sichern.

Während die ebenfalls qualifizierte Elsenbornerin Melissa Gehlen terminlich verhindert war, waren die drei C-Kaderathleten Anaïs Hansen, Thomas Lybeer und Sébastien Cürtz in Herent am Start.

Nach der obligatorischen Waffen- und Kleiderkontrolle durften sie sich bei einem kurzen freien Training am Freitag mit den Begebenheiten der in der Ivo-Van-Damme-Sporthalle in Herent aufgebauten Intarso-Schießanlagen vertraut machen.

Obschon sie bei der Kontrolle einige Veränderungen an ihrer Kleidung vornehmen mussten, konnten sich alle drei Ostbelgier an beiden Tagen für die in den jeweiligen Klassen stattfindenden Finale qualifizieren.

Am Samstagmorgen konnte sich Thomas Lybeer (Born) nach einem etwas schwächeren Start von Serie zu Serie steigern und den 60-Schuss-Qualifikationswettbewerb mit 604,3/654 auf Rang 2 beenden. Sébastien Cürtz aus Faymonville hatte einen besseren Start und belegte nach zwei von sechs Runden noch Rang 3. Gegen Wettkampfmitte schwächelte er kurz, konnte sich dann aber wieder in die Bahn zurück kämpfen und den Wettkampf mit noch zwei guten Serien mit 598,0 auf Rang 4 beenden. Auch die in dem recht starken 14-köpfigen Jugend-Damenfeld startende Rodterin Anaïs Hansen legte mit guten Serien los. Gegen Wettkampfmitte jedoch ereilte auch sie das Schicksal und sie fiel leicht zurück. Mit den beiden letzten Zehn-Schuss-Serien kämpfte auch sie sich wieder vor und beendete den Kampf mit 608,0 Zählern auf Rang 8.

In den anschließend ausgetragenen Finalen starteten alle wieder bei null. Hier machte sich bei den RSFO-lern wohl die fehlende Finalerfahrung bemerkbar. Als Bester unter ihnen kämpfte sich Thomas Lybeer bis auf Rang vier vor. Sébastien Cürtz wurde Neunter und Anaïs Hansen kam in ihrer Klasse auf den zehnten Platz.

Am Sonntag startete das Trio erst in Runde zwei. Obschon er auch diesmal gegen Mitte des Wettkampfes kurz schlingerte, zog Sébastien Cürtz mit einem starken Endspurt und 601,2 auf Rang 3 ins Finale ein. Deutlich mehr mit sich zu kämpfen hatte diesmal Thomas Lybeer. Mit 590,7 Zählern belegte der Borner am Ende Rang 6.

Auch Anaïs Hansen konnte nicht an ihr Vortagsergebnis anknüpfen und wurde mit 600,6 Zählern Neunte. Während sich die junge Rodterin auch im Finale mit Rang 9 begnügen musste, hatten die beiden Herren hier einen besseren Stand. Thomas Lybeer, der sich lange Zeit auf Rang 3 hielt und zwischenzeitlich gar bis auf ein Zehntel an den Zweiten ran kam, verpasste als Vierter letztendlich ganz knapp das Treppchen. Mit Rang 5 gelang auch Sébastien Cürtz ein guter Abschluss.

So kann der RSFO wieder mal mit dem Anschneiden seiner von Mireille Gritten betreuten Athleten zufrieden sein und ist für die noch bevorstehenden Wettkämpfe wohl bestens gerüstet. Denn bevor es Anfang November in Mache-en-Famenne um die Landesmeistertitel geht, steht für die RSFO-Truppe am 5. Oktober noch ein Vergleich mit den Luxemburger Sportschützen an.

(hori)

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