Der Zusammenhang zwischen Nachhilfe und Umfang der Rahmenpläne sei aber keinesfalls erwiesen, genauso wenig wie die These, dass es eine vermehrte Nachfrage nach Nachhilfe gebe, betonte der Minister. Wohl aber räumte er ein, dass die Rahmenpläne inzwischen „sehr voll“ sind. Rückmeldungen verspricht sich Harald Mollers von der Online-Umfrage zur Gesamtvision.
Und um zu gesicherten Erkenntnissen über die Nachhilfepraxis in Ostbelgien zu gelangen, führt die Pädagogische Hochschule Bern zurzeit in Zusammenarbeit mit der Autonomen Hochschule (AHS) eine Untersuchung durch. „Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie viel Nachhilfebedarf es in Ostbelgien tatsächlich gibt und welche Schüler, in welchem Ausmaß und aus welchen Gründen, bei wem Nachhilfe in Anspruch nehmen“, erläuterte der Minister.
Das DG-Parlament sei dabei federführend und werde von den Forschungseinrichtungen aus erster Hand über die Ergebnisse informiert, sobald sie vorliegen. „Und folglich obliegt es vorrangig dem Parlament und weniger der Regierung, die Öffentlichkeit über die Ergebnisse zu informieren.“ Die Ergebnisse sollen Anfang 2020 vorliegen. (sc)

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