Wenn der Vater dann doch nicht der Vater ist

Zu Beginn der 80er Jahre war es offenbar üblich, dass Samenspenden gemischt wurden, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.
Zu Beginn der 80er Jahre war es offenbar üblich, dass Samenspenden gemischt wurden, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. | Illustrationsbild: dpa

Der 36-Jährige hat jetzt offenbar Beweise dafür gefunden, dass bei dieser Befruchtung nicht die Samenzellen seines Vaters verwendet worden sind, sondern die eines fremden Mannes. Wie verlautete, soll der Fall frühestens im Jahr 2021 verhandelt werden.

Der 36-Jährige wurde oft gefragt, ob er einen spanischen oder italienischen Vater habe.

Wie die flämische Tageszeitung „De Standaard“ berichtet, habe der Mann irgendwann angefangen, sich für seine Abstammung zu interessieren, nachdem er immer häufiger auf sein Aussehen angesprochen worden sei. Sehr oft habe man ihn gefragt, ob er einen spanischen oder italienischen Vater habe. Das habe den 36-Jährigen stutzig gemacht. Bei Recherchen in der internationalen DNA-Datenbank „MyHeritage“ fand der Mann Hinweise auf einen Halbbruder. Der Zeitung gegenüber erklärte der Mann, seine Eltern hätten sich Anfang der 80er Jahre an einen Arzt gewandt, nachdem seine Mutter nicht schwanger wurde.

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