21 Etappen, 3.498 Kilometer und 52.230 positive Höhenmeter liegen hinter Laurenz Rex (24). Als erster ostbelgischer Radprofi nahm er in den vergangenen drei Wochen an der Tour de France teil – und das erfolgreich: Für Intermarché-Wanty wurde die Frankreich-Rundfahrt zu einem Traum.
Seit gut einer Woche befindet sich die AS Eupen in den Vorbereitungen auf die neue Saison, der aktuell riesige Kader wartet noch auf einen neuen Cheftrainer. „Wir wollen eine Lösung finden – nicht die schnellste“, so Generaldirektor Christoph Henkel.
Die Tour de France rollt in die zweite Woche – und bis Dienstag war es wahrlich nicht die Frankreich-Rundfahrt von Wout van Aert. 2022 und 2023 noch der X-Faktor hinter dem Erfolg von Jonas Vingegaard, sucht der Belgier aktuell noch nach seiner Topform. Bei der 10. Etappe machte er einen Schritt dorthin.
Jan Vertonghen macht Schluss: Nach 157 Spielen beendet der Verteidiger seine Karriere in der Nationalmannschaft. „Ich habe meinen Traum gelebt“, so „Sterke Jan“.
Die Kritiker haben durchgeladen, der Gegenwind für Nationaltrainer Domenico Tedesco wird nach dem EM-Aus gegen Frankreich stärker. Auf eine Trennung deutet aktuell aber kaum etwas hin.
Als erster Ostbelgier überhaupt startet Laurenz Rex (24) bei der Tour de France. Der Profi von Intermarché-Wanty erfüllt sich mit der Teilnahme an der Frankreich-Rundfahrt einen Kindheitstraum. „Es ist eine Mischung aus Nervosität und Stolz“, sagt der Raerener kurz vor dem Grand Depart im italienischen Florenz.
Die Pfiffe von Stuttgart hallten am Donnerstag nach. Thomas Meunier fordert vor der knallharten Aufgabe gegen Frankreich zu Geschlossenheit auf und nimmt die Fans mit ins Boot. „Einheit macht stark“, betonte er.
Ein Haken links, ein Haken rechts – und mit Tempo vorbei in Richtung Tor: Bislang dribbelt kein Spieler bei der EM so erfolgreich wie Jérémy Doku. Dabei stolperte der Flügelflitzer sinnbildlich ins Turnier.
„Wir werden sehen, was passiert“: Es waren nicht die fünf Worte von Arthur Theate, sondern sein hinterher breites Grinsen, das vermuten lässt: Gegen Rumänien steht er als Linksverteidiger wieder in der belgischen Abwehr.
Jan Vertonghen, dein Wort in Fußball-Gottes Ohren. Am Tag nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen die Slowakei strahlt der Rekordnationalspieler große Ruhe aus. „Wir sollten nicht allzu viel ändern – unser Plan ging größtenteils auf. Und ich habe auch großes Vertrauen, dass das auch am Samstag so sein wird.“