Burg-Reulands Finanzschöffe Serge Dollendorf konnte dem Gemeinderat am Donnerstagabend einen Investitionshaushalt präsentieren, der diesen Namen auch verdient, wie er es selbst formulierte.
Wenn im Gemeinderat Burg-Reuland die Finanzierung der Kirchenfabriken auf der Tagesordnung steht, dann sind Diskussionen mittlerweile vorprogrammiert. Am Donnerstagabend bei der letzten Sitzung des Jahres war dies nicht anders.
Der dem St.Vither Krankenhaus angegliederte Notarztdienst (NAD) ist seit seiner Gründung im Jahr 1993 ein unverzichtbarer Bestandteil der schnellen medizinischen Versorgung der Menschen in der Region – nicht nur in der Eifel, sondern auch in den frankofonen Nachbargemeinden.
Mit Unverständnis stellen die Gemeinden Amel und Büllingen fest, dass der Staatsrat nach fast drei Jahren immer noch kein Urteil bezüglich des gemeinsamen Windparkprojekts beider Gemeinden zwischen Heppenbach und Honsfeld gefällt hat. „Die langatmigen Genehmigungsverfahren stehen der Energiewende im Weg“, klagen die Bürgermeister Friedhelm Wirtz und Erik Wiesemes.
Die St.Vither Klinik St. Josef hat einen neuen ärztlichen Direktor: Wie am Freitag bekannt wurde, hat Dr. Paul Pardon den ärztlichen Direktor ad interim der Klinik, Dr. Albert van der Putten, in dieser verantwortungsvollen Position abgelöst.
Auch für den Holzpreis scheinen die Marktgesetze noch Bestand zu haben. Er hat zwar wieder ein stattliches Niveau erreicht, jedoch bestätigte sich nach den jüngsten Holzverkäufen der Gemeinden die Erkenntnis, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Die Gemeinde Bütgenbach passt ihre Steuer- und Gebührenverordnung an. Die meisten Sätze bleiben unverändert. Neu ist hingegen eine Steuer auf Übernachtungen, früher auch Kurtaxe genannt.
Schlechte Nachrichten, gute Nachrichten: Während manche Gemeinden coronabedingte Mindereinnahmen aus der Einkommenssteuer in Kauf nehmen müssen, könnten diese Fehlbeträge vor allem in den Eifelgemeinden durch einen neuen Geldregen aus dem benachbarten Großherzogtum Luxemburg (mehr als) kompensiert werden.
„Aufgrund der aktuell geltenden Beschränkungen in Belgien kann das Weihnachtskonzert der Höhner am 27. November in St.Vith leider nicht stattfinden.“ Diese kurze Mitteilung auf der Webseite der Kölner Kultband ist aus Sicht der Vorsitzenden des St.Vither Triangels, Jana Müsch, bestenfalls die halbe Wahrheit.
Die Provinz Lüttich will sich finanziell bei der Erneuerung und beim Unterhalt der Holzstege und Wanderwege im Hohen Venn engagieren. Das hat zumindest der für Tourismus zuständige Provinzabgeordnete Claude Klenkenberg in Aussicht gestellt.