„AufGEklärt“: Warum zeigt antike Kunst oft nackte Haut?

Wer kennt sie nicht: Statuen aus der Antike, die unbekleidete Menschen zeigen.
Wer kennt sie nicht: Statuen aus der Antike, die unbekleidete Menschen zeigen. | Foto: dpa

Wenn es um antike Kunst geht, hat fast jeder sofort das Bild eines Nackedeis im Kopf. Nicht ohne Grund, denn egal, ob Mann oder Frau, Athlet oder Gott: In der Antike wurden häufig unbekleidete Menschen in Szene gesetzt – vor allem in Form von Skulpturen.

Aber woher rührt eigentlich die Liebe zur Freikörperkultur und entspricht sie wirklich der damaligen Realität? „Man war damals einfach nicht so prüde, was Nacktheit anging. Sie hatte darüber hinaus eine ganz wichtige Funktion. Man kann verkürzt formulieren, dass Nacktheit eine Art Statussymbol war. Wenn ein Grieche oder eine Griechin einen nackten Körper sah, egal ob real oder als Skulptur, wusste er oder sie, dass dort im platonischen Sinne etwas Gutes dargestellt war“, erklärt Frank-Thorsten Moll, Direktor des IKOB, dem Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen.

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