Der Staat erhebt Verbrauchsteuer auf Getränke, die „Zucker oder andere Süßstoffe enthalten“, wie Coca-Cola und aromatisierte Wasser. Im Jahr 2015 flossen daraus 55 Millionen Euro in die Staatskasse – 2018 waren es bereits 175 Millionen Euro.
Das ist etwas mehr als die Einnahmen aus den Akzisen auf Wein (172 Millionen Euro) und etwas weniger als die auf Bier (200 Millionen Euro). In jedem Fall ist es eine Verdreifachung innerhalb von drei Jahren.
Im Endeffekt ist der Verbraucher der Leidtragende, sodass immer mehr Belgier ihre Softdrinks im Ausland einkaufen. Der Staat schätzt den Einkommensverlust auf mehr als 20 Millionen Euro. (belga)

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