Von Lüttich zurück nach Grüfflingen: Diesen Weg hat Yann Freichels zuletzt eingeschlagen. „Ich brauchte einen Tapetenwechsel“, sagt der 27-Jährige. In seiner Eifeler Heimat findet der Künstler die Ruhe und Muße, um seine Ideen zu gesellschaftlichen Themen auf Leinwand zu bannen. Heraus kommen metergroße Ölgemälde, die den Betrachter nachdenklich stimmen und auf immer größeres Interesse stoßen. Zu sehen sind Yann Freichels Werke nun erstmals im Rahmen einer Soloausstellung im IKOB-Museum.
Deep Purple kommt nach Belgien: Die britischen Altrocker machen Ende des Jahres im Rahmen ihrer „=1 More Time“-Tour in Brüssel Halt. Das wurde am Dienstag bekannt.
Van Hool, ein Hersteller von Bussen und Industriefahrzeugen, hat beim Handelsgericht Mechelen einen Antrag auf Einleitung eines Verfahrens zur gerichtlichen Reorganisation eingereicht. Dies gab Van Hool am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt.
Im letzten Quartal 2023 sind die Arbeitskosten in Belgien deutlich stärker gestiegen als in den Nachbarländern. Dies geht aus Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat hervor.
Die Zahl der sexuell übertragbaren Infektionen (STI) in Belgien ist im Jahr 2023 deutlich in die Höhe geschnellt. Dieser Anstieg steht laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC im Einklang mit einem ähnlichen Trend auf europäischer Ebene, wie die frankofone Tageszeitung „L’Avenir“ am Dienstag berichtet.
Mehrere belgische Unternehmen haben ihre Teilnahme an einem Pilotprojekt zur Einführung einer Vier-Tage-Arbeitswoche zurückgezogen. Das föderale Planbüro, das das Projekt ins Leben gerufen hat, bestätigte, dass trotz anfänglicher Begeisterung einige Betriebe sich entschieden haben, nicht weiter zu machen, berichtet die frankofone Tageszeitung „L’Avenir“ am Dienstag.
Ab dem kommenden Jahr soll der Haushaltsmüll in der Gemeinde Lontzen auf Initiative der Interkommunalen Intradel nur noch alle zwei Wochen abgeholt werden.
Paolo F., der Todesfahrer, der die Tragödie in Strépy-Bracquegnies (Provinz Hennegau) verursacht hat, soll sich wegen Todschlags in sechs Fällen vor Gericht verantworten. Das gab die zuständige Staatsanwaltschaft am Dienstag bekannt.
Das Eupener Strafgericht hat sich am Montagmorgen mit mehreren Fällen beschäftigt, in denen Gewaltausbrüche beziehungsweise Gewaltbereitschaft dafür gesorgt haben, dass die mutmaßlichen Täter vor dem Richter landeten.
Das Lütticher Berufungsgericht hat die Forderungen von 19.736 Besitzern von Photovoltaikanlagen nach Entschädigungen abgewiesen. Die Kläger hatten der Wallonie vorgeworfen, sie durch die rückwirkende Kürzung der Laufzeit für grüne Zertifikate von 15 auf 10 Jahre betrogen zu haben.
Die flämische Regionalministerin Gwendolyn Rutten (Open VLD) hat die Anerkennung der Kevser-Moschee in Aalst (Provinz Ostflandern) für ein Jahr ausgesetzt. Wie die Tageszeitung „De Standaard“ schreibt, ist das ein Novum.
Die Gleise der Eifel-Strecke waren nach der Flut vor drei Jahren teils komplett zerstört. Jetzt geht es um die Elektrifizierung der 165 Kilometer langen Verbindung zwischen Köln und Trier.
Bis Ende 2025 möchte Batopin, eine Allianz der vier Großbanken BNP Paribas Fortis, KBC, ING und Belfius, in allen Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft Geldautomaten errichten, zwei davon in Lontzen, genauer am Okay-Supermarkt an der Neutralstraße in Herbesthal. Das erklärte Lontzens Bürgermeister Patrick Thevissen (Energie) am Montagabend am Rande der Gemeinderatssitzung.
Die Identitäts-App Itsme wird hierzulande inzwischen von mehr als 7 Millionen Personen genutzt. Das entspricht etwa 80 Prozent aller in Belgien lebenden Menschen über 16 Jahre. Das teilte Belgian Mobile ID, das Konsortium, das die App entwickelt hat, am Dienstag mit.
Als Fernando Alonso in der Formel 1 anfing, gab es noch 17 Grand Prix. In dieser Saison ist der Kalender auf 24 Rennen angewachsen - so viele wie nie. Die Fahrer schütteln mit dem Kopf.
Die Häftlinge, die in der vergangenen Woche ihren Zellengenossen in Antwerpen tagelang gefoltert und vergewaltigt haben, sollen Kontakt zu der Ex-Frau des Mannes gehabt haben. Das schreibt die „Gazet van Antwerpen“ am Dienstag.
In einem Gebäude auf dem Erasmus-Campus der Freien Universität Brüssel (ULB) in Anderlecht versammeln sich mehrmals am Tag muslimische Studenten vor einem Notausgang am Ende eines Ganges, um zu beten. Das berichtet die Tageszeitung „Le Soir“ am Dienstag.