Die Zahl der Parkinson-Erkrankungen nimmt weltweit und auch in Belgien deutlich zu. Zum Welt-Parkinson-Tag am 11. April warnt die belgische Vereinigung Stop Parkinson vor einer besorgniserregenden Entwicklung: Rund 50.000 Menschen in Belgien leben derzeit mit der Krankheit. Bis 2040 könnte sich diese Zahl verdoppeln. Experten sprechen bereits von einer „Parkinson-Pandemie“.
Die Mikrobiologie-Forschungsgruppe der Freien Universität Brüssel (VUB) reist in dieser Woche zur Mailänder Designwoche – im Gepäck: innovative Mode- und Designobjekte aus Myzel, dem feinen Wurzelgeflecht von Pilzen. Dieses Naturmaterial gilt als vielversprechende, nachhaltige Alternative zu tierischem oder synthetischem Leder, wie die Universität am Montag mitteilte.
Im ersten Quartal dieses Jahres hat die wallonische Ministerin für Sportinfrastrukturen, Jacqueline Galant (MR), sieben Vorprojekte mit einem Gesamtvolumen von 6,99 Millionen Euro genehmigt. Für sechs weitere Projekte wurden verbindliche Förderzusagen in Höhe von 2,08 Millionen Euro ausgesprochen. Insgesamt flossen somit rund neun Millionen Euro in den Ausbau der Sportinfrastruktur.
Trotz erheblicher Mängel bei Barrierefreiheit und Sicherheit sind auf dem Brüsseler Straßenbahnnetz weiterhin 117 ältere Hochflurtrams des Typs PCC im Einsatz. Das geht aus Angaben der Brüsseler Mobilitätsministerin Elke Van Den Brandt hervor, die am Montag in „Sudinfo“ zitiert wurde.
Der Absturz an den Aktienbörsen geht zu Wochenbeginn beschleunigt weiter. Nach dem Einbruch in Asien folgt am Morgen auch der Dax mit einem enormen Kursrutsch.
Aus Protest gegen die Reformpläne der Föderation Wallonie-Brüssel startet die gemeinsame Gewerkschaftsfront im Bildungswesen ab Montag eine Woche rotierender Aktionen. Diese werden den Schulalltag in mehreren Provinzen spürbar beeinträchtigen.
Die Ankündigung von HR Rail, auf Wunsch von Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) mögliche Maßnahmen gegen den Missbrauch des Streikrechts zu prüfen, stößt bei der sozialistischen Eisenbahngewerkschaft CGSP Cheminots/ACOD Spoor auf scharfe Kritik. Das Vorhaben sei „kontraproduktiv“, erklärte Gewerkschaftsvorsitzender Pierre Lejeune am Sonntagabend gegenüber Belga.
Der belgische Verband der Asbestopfer (Abeva) begrüßt ausdrücklich eine einstimmig verabschiedete Resolution des flämischen Parlaments vom 26. März. Diese fordert, dass die historischen Verantwortlichen für die weit verbreitete Nutzung gefährlicher asbesthaltiger Materialien in öffentlichen und privaten Gebäuden in Flandern zur Finanzierung des flämischen Sanierungsplans beitragen.
Seit 2001 bietet adapta unter diesem Namen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Arbeitsplätze für Menschen mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit an und hat sich insbesondere auf drei Kernbereiche spezialisiert: Inklusive Arbeitsgruppen beim Kunden vor Ort, Park- und Geländepflege sowie Arbeiten unter kontrollierten Bedingungen im Reinraum. Geschäftsführer Harald Hamacher gibt dem GrenzEcho einen Einblick in die Arbeitsweise und die Ziele des Unternehmens.
Die Angst vor einem neuen Krieg ist längst keine abstrakte Sorge mehr. Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie sehr die internationale Lage die Menschen in Belgien beschäftigt. Was viele nur hinter vorgehaltener Hand aussprechen, wird mit Zahlen greifbar.
Wer in den vergangenen Wochen genau hingeschaut hat, konnte auf den Feldwegen rund um Bleyberg und Lontzen ungewöhnliche Fahrzeuge und Absperrungen entdecken. Was zunächst unscheinbar wirkt, gehört zur nächsten Etappe eines internationalen Großprojekts.
Viele Eupener kennen Luc Magette (65) mit der Kamera in der Hand. Unter dem Künstlernamen „Cold Hand“ fotografiert er gerne Menschen. Was viele nicht wissen: Viele Stars aus dem französischsprachigen Raum hat er schon vor der Linse gehabt. Einige dieser Porträts hängen im Kulturzentrum Welkenraedt.
Das Rote Kreuz bietet in Eupen einen neuen Kurs „Erste Hilfe an Baby und Kleinkind“ an. Dieser findet statt am Dienstag, dem 22. April und 29. April, jeweils von 18 bis 21 Uhr. Die Teilnehmer erlernen lebensrettende Maßnahmen wie die Bewusstseins- und Atemkontrolle, das Absetzen eines Notrufes, die stabile Seitenlage sowie die Wiederbelegung bei einem Säugling und Kleinkind.
Es roch nach einer kleinen Sensation, doch trotz eines Doppelpacks von Alessio Krafft in der ersten Halbzeit kehrt der FC Eupen mit einer 2:3-Niederlage aus Richelle zurück.
Auch gegen Tabellenführer Schaerbeek machte die U23-Mannschaft der AS Eupen mitten im Abstiegskampf ein gutes Spiel, ging in Führung und hatte Chancen auf das 2:0. Doch wie schon so oft mussten die vom Abstieg bedrohten „Pandas“ ohne Punkte vom Feld – dieses Mal wurden sie in der 99. (!) Minute mit dem Tor zum 2:3 geschockt.
Lotte Kopecky hat am Sonntag die Flandern-Rundfahrt der Frauen für sich entschieden. Nach 168,9 Kilometern mit Start und Ziel in Oudenaarde setzte sich die Weltmeisterin im Sprint einer Vierergruppe gegen die Französin Pauline Ferrand-Prévot (Visma-Lease a Bike) durch.
Das traditionelle Jahreskonzert des Kgl. MV Burgecho Reuland-Lascheid war in diesem Jahr mehr als nur ein Konzert. Es war ein Bekenntnis zum Miteinander, zur Musik und zum Anpruch auf Perfektion und Klangfülle. Das Konzert des Burgecho-Ensembles unter der Leitung von Dirigent Hervé Closset wurde zu einem akustischen Kaleidoskop aus Emotion, Virtuosität und ehrlichem, verdienten Stolz auf das Geleistete.
Über 1.350 Menschen aus 18 verschiedenen Nationen waren am Wochenende in St.Vith zu Gast, um an den 33. Bibeltagen teilzunehmen. Neben den gemeinsamen Gebeten, Talkrunden, Mahlzeiten und Betrachtungen des Buchs Ruth in der Tennishalle wurden auch zwei Singkonzerte in bzw. vor der St.Vither Pfarrkirche abgehalten.
Das Dance-Meeting 2025 bot ein mitreißendes Programm voller tänzerischer Highlights, das zahlreiche Zuschauer in seinen Bann zog. In einem abwechslungsreichen Ablauf präsentierten sich Gruppen aus der Region mit kreativen Choreografien und eindrucksvollen Auftritten in der neuen Büllinger Sporthalle.
Die belgische Niederlassung des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (GSK) hat Begriffe wie „Diversität“ und „Gleichheit“ aus ihrer Unternehmenskommunikation entfernt. Hintergrund ist ein US-Dekret des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, das Programme zur Förderung von Diversität, Gleichheit und Inklusion untersagt.