Rund 300 Personen haben am Samstag das Schloss von Étienne de Dorlodot in Floreffe (Provinz Namur) symbolisch belagert. De Dorlodot ist Geschäftsführer der landwirtschaftlichen Verwaltungsgesellschaft Sogesa, die nach Ansicht der Demonstranten von EU-Agrarsubventionen profitiert, ohne selbst landwirtschaftlich tätig zu sein. Die Aktion fand im Rahmen des Internationalen Tags des bäuerlichen Widerstands statt.
Die Gewerkschaften des Gefängnispersonals haben die jüngsten Haushaltspläne der föderalen Regierung mit vorsichtigem Optimismus aufgenommen. Am Freitagabend hatte das Kabinett beschlossen, den Justizhaushalt in diesem Jahr um 150 Millionen Euro aufzustocken – unter anderem, um der Überbelegung in den Gefängnissen entgegenzuwirken. Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) plant dazu den Bau modularer Einheiten, die die Haftkapazitäten vorübergehend erweitern sollen.
Nach jahrelanger Funkstille haben der Iran und die USA ihre Atomverhandlungen wieder aufgenommen. Über die Inhalte wird geschwiegen – fest steht aber, dass weitere Gespräche folgen sollen.
Im Rahmen ihrer Politik zur Wiedereingliederung von Langzeiterkrankten nimmt die Föderalregierung die Ärzte ins Visier. Sie dürfen Patienten im ersten Jahr der Arbeitsunfähigkeit Krankmeldungen nur noch für maximal drei Monate ausstellen. Bei abweichendem Verschreibungsverhalten riskieren sie Geldstrafen. Diese Maßnahmen wurden von der Regierung auf Vorschlag von Gesundheits- und Sozialminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) verabschiedet.
Der SC Freiburg hat Borussia Mönchengladbach im Schneckenrennen um Europa überholt. Patrick Osterhage legte beim 2:1 (1:1) dem ansonsten starken Fohlen-Keeper Tiago Pereira Cardoso kurz vor den Feiertagen ein äußert krummes Ei ins Nest. Johan Manzambi traf spät zum Sieg (90.).
Zum Abschied von den eigenen Fans hat die AS Eupen am Samstag bei bestem Fußballwetter ihren fünften Heimsieg erzielt. Gegen den RFC Seraing siegten die Ostbelgier trotz einstündiger Unterzahl mit 2:1. Für die Entscheidung sorgte Wedingo in der 90. Minute.
Die Chance der B-Mannschaft des FC Eupen auf die Endrunde in der 3. Provinzklasse D schwindet immer mehr. Tom Leisten avancierte beim KSC Lontzen zum Matchwinner und fügte den Derbygästen mit seinem 1:0 die vierte Niederlage in Folge zu.
Die Belegschaftsvertreter von Liberty Liège staunten nicht schlecht, als sie am Freitag in einem außerordentlichen Betriebsrat erfuhren: Die rumänische Muttergesellschaft Liberty Galati hat grünes Licht für ein stilles Insolvenzverfahren gegeben – eine Maßnahme, die hinter verschlossenen Türen abläuft, aber den Fortbestand der Firma zumindest vorerst sichern soll. Das berichtet das Nachrichtenportal „L-Post“.
Es muss nicht immer der Klassiker mit Sauce hollandaise sein: Weißer und grüner Spargel schmecken auch auf ganz andere Weise gut. Lassen Sie sich von diesen Rezepten inspirieren.
Seit gut drei Jahren ringen Länder aus aller Welt um einen Vertrag, der chaotische Zustände wie bei der Corona-Pandemie verhindern soll. Knackpunkte sind unter anderem die Profite von Pharmafirmen.
Eine europaweite technische Störung bei den automatisierten Grenzkontrollsystemen – den sogenannten eGates – hat am Samstagmorgen für lange Warteschlangen am Flughafen Brüssel-Zaventem gesorgt. Die Wartezeiten lagen zeitweise bei bis zu eineinhalb Stunden.
Nach jahrelanger Funkstille nehmen der Iran und die USA die Atomverhandlungen wieder auf. Ein Durchbruch ist möglich – und ein schnelles Scheitern ebenso.
Der belgische Föderalstaat zieht die Sparbremse bei der Bahn an – und das spürbar. Noch in diesem Jahr sollen im Schienenverkehr 50 Millionen Euro eingespart werden. Besonders hart trifft es die SNCB, die alleine 45 Millionen Euro schultern muss. Das berichten die Wirtschaftszeitungen „L’Echo“ und „De Tijd“.
Der Record Store Day (RSD) kehrt am Samstag zum 16. Mal nach Belgien zurück – und stellt trotz rückläufiger Zahlen das gute alte Vinyl ins Rampenlicht. Rund 50 unabhängige Plattenläden im ganzen Land nehmen an dem internationalen Aktionstag teil, der mit exklusiven Veröffentlichungen, Live-Musik und Signierstunden Musikliebhaber anlocken will.
Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer von Asylanträgen ist von 430 Tagen im vergangenen Jahr auf 496 Tage in den ersten Monaten des Jahres 2025 gestiegen. Das berichtete die Tageszeitung „De Morgen“ am Samstag unter Berufung auf Daten, die der Abgeordnete Matti Vandemaele (Groen) bei der Asyl- und Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt (N-VA) angefordert hatte. Fast 15 % der Asylbewerber müssen sogar länger als zwei Jahre auf eine Entscheidung warten.
Bunte Eier erschaffen, macht Kindern viel Freude. Mit einem Trick landen keine Fingerabdrücke auf der frischen Farbe - einfach vorher gemeinsam eine Mal-Station bauen. Und so geht es.
Gute Neuigkeiten von der „Schilder-Front“ konnte Bauschöffe Lucas Reul (PFF) in der letzten Stadtratssitzung vermelden. Seit der Anfang des Jahres gestarteten „Amnestie für Schilderdiebe“ und der einhergehenden Rückrufaktion für entwendete Verkehrsschilder seien bislang 32 Exemplare abgegeben worden.
23.881 Besucher hat das Tourist Info Eupen, die Anlaufstelle des Verkehrsvereins Eupen, im Jahr 2024 gezählt. Das zeigt die Statistik, die Marion Decker, eine der vier Mitarbeiter/innen, am Donnerstagabend der Generalversammlung vorlegte. „Spitzenreiter“ sind dabei Besucher aus Deutschland (8.201), gefolgt von den Ostbelgiern selbst (7.347).