Hitzewelle Ende Juni forderte 102 Menschenleben in Belgien

<p>Hitzewelle Ende Juni forderte 102 Menschenleben in Belgien</p>

Für die Dauer der Hitzewelle wurde in Belgien ein kurzer, leichter Anstieg der Zahl der Todesfälle festgestellt. Konkret handelt es sich um 102 hitzebedingte Todesfälle – das sind 3,5 Prozent mehr als die erwartete Zahl der Todesfälle (2.885). Betroffen waren vor allem Menschen über 65 Jahren.

Die heißesten Tage waren der 24., 25. und 29. Juni mit Temperaturen von über 30 Grad und erhöhten Ozonkonzentrationen. „Während oder gerade nach solchen heißen Tagen stellen wir oft fest, dass mehr Menschen sterben als erwartet“, sagte Sciensano.

Sciensano betont, dass die Zahl der Hitzetoten im Vergleich zu den vergangenen Jahren „moderat“ sei. Außerdem sei keine Hitzewelle wie die andere. „Die Bedingungen sind jedes Mal anders. Die Sterblichkeitsrate hängt von mehreren Faktoren ab, darunter vom Grad der Luftverschmutzung, von der Länge und dem Verlauf der Hitzeperiode“, so Sciensano-Forscherin Nathalie Bossuyt. (belga)

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