Regierungsbildung: Informatoren wird zum vierten Mal Aufschub gewährt

<p>Didier Reynders (ganz rechts) und Johan Vande Lanotte (Bildmitte) musste am Montag bei König Philippe vorstellig werden.</p>
Didier Reynders (ganz rechts) und Johan Vande Lanotte (Bildmitte) musste am Montag bei König Philippe vorstellig werden. | Foto: belga

Am Montag wurde das Duo, das seit dem 30. Mai damit beauftragt ist, die Basis für eine neue Föderalregierung zu legen, zum Rapport von König Philippe gebeten. Wie die Nachrichtenagentur belga berichtet, hat das Staatsoberhaupt den beiden Politikern zum vierten Mal mehr Zeit eingeräumt. Am 17. August sollen sie ihm erneut Bericht erstatten, dann am 9. September wieder.

Erst am Sonntagabend trafen sich verschiedene Parteivorsitzende aus beiden Sprachgruppen ab 18 Uhr im Egmontpalast in Brüssel zu einem Rundtischgespräch, zu dem die Informatoren gebeten haben. Interessant war der Termin insofern, dass die beiden „Erzfeinde“ und größten Parteien der Wallonie und Flanderns, die PS und die N-VA, zum ersten Mal seit den Wahlen vom 26. Mai, also neun Wochen nach dem Urnengang, an einem Tisch saßen. (belga)

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