Der nun veröffentlichte Tätigkeitsbericht für die Deutschsprachige Gemeinschaft vermittelt einen Überblick über die im vergangenen Jahr geförderten Projekte und Einzelpersonen sowie die Gemeinden, in denen diese stattfinden und aktiv sind. Demnach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 50.000 Euro Fördergelder an 14 Projekte von Einzelpersonen und Organisationen aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft vergeben. Der komplette Bericht kann auf der Website www.kbs-frb.be eingesehen, heruntergeladen und angefordert werden. Einige Beispiele der Projekte in Ostbelgien:
Eupen:
- Der Palliativpflegeverband der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat zwei Broschüren für Lehrpersonen, Eltern, Großeltern und Erwachsene, die mit trauernden Jugendlichen zu tun haben, herausgegeben. Er wurde seitens des Helmut-Kohl-Fonds unterstützt.
- Der Treffpunkt „Mittendrin“ der Josephine-Koch-Service VoG organisiert verschiedene gemeinschaftliche und generationenübergreifende Aktivitäten für nicht abhängige ältere Personen. Dies leistet einen Beitrag zu ihrer Lebensqualität und Gesundheit. Sie hat eine Unterstützung vom Fonds Alfons Pankert und Clärchen Deneffe erhalten.
- Das Viertelhaus Cardijn Eupen - CAJ bietet kreative und hochwertige Kinderbetreuung für Flüchtlingskinder bis drei Jahren, damit die Eltern so Sprachkurse belegen und den Integrationsparcours absolvieren können. Es wurde durch den Fonds Alfons Pankert und Clärchen Deneffe gefördert.
Raeren:
- Dank der Unterstützung durch den Helmut-Kohl-Fonds konnte das Blindenhilfswerk „Spendet uns Licht und Liebe“ VoG Eupen und Umgebung einen Brailledrucker für den Postverkehr anschaffen.
- Der Fonds Alexis Liénard hat Dominique Longrée die Teilnahme am Lateinwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe ermöglicht. Dieser Wettbewerb hat im März 2018 in Ortezzano (Marken, Italien) stattgefunden.
St.Vith:
- Dank der Unterstützung durch den Fonds Marie-Luzia und Nikolaus Kleis konnte das Psychiatrische Pflegewohnheim einen Kleinbus ankaufen, um Patienten dieser psychiatrischen Einrichtung zu ihren verschiedenen Aktivitäten zu bringen und ihre Integration in die Gesellschaft zu fördern.
Amel:
- Im Rahmen des Aufrufs „Lebendige Dörfer!“ hat das Landwirtschaftsmuseum Mirfelderbusch VoG eine Unterstützung erhalten, um zum Saisonende ein Fest für die Dorfeinwohner und die Umgebung auszurichten.
Außerdem hat der Fonds Rosewick-Keutgen Tri-Landum gefördert, eine soziale Immobilienagentur, die Menschen mit niedrigem Einkommen bei der Suche nach einer angemessenen Unterkunft unterstützt. Zehn weitere Regionalberichte, einer pro Provinz und einer für die Region Brüssel-Hauptstadt, sind ebenfalls verfügbar. (red)

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