Prager Erklärung bekräftigt Antarktis-Vertrag

<p>Auf der Konferenz in Prag wurden auch die Klimaveränderungen und ihre Auswirkung auf die Antarktis besprochen.</p>
Auf der Konferenz in Prag wurden auch die Klimaveränderungen und ihre Auswirkung auf die Antarktis besprochen. | Foto: Photo News

Das ist das Ergebnis einer einwöchigen Konsultativtagung der Unterzeichnerstaaten, die am Donnerstag in der tschechischen Hauptstadt zu Ende ging. Der Vertrag stelle die friedliche Nutzung des Kontinents sicher und halte ihn von militärischen Aktivitäten frei, heißt es in der Erklärung. Ausdrücklich bekräftigt wurde das Verbot der Nutzung mineralischer Rohstoffe außer zu Forschungszwecken.

An dem Treffen in Prag nahmen mehr als 370 Experten und Beobachter teil.

Die Teilnehmerstaaten streben zudem an, ihren gegenseitigen Informationsaustausch zu verbessern. An dem Treffen in Prag nahmen mehr als 370 Experten und Beobachter teil, wie das tschechische Außenministerium als Gastgeber mitteilte. Wichtige Themen auf der Konferenz seien die Folgen der Klimaveränderung und die Auswirkungen des zunehmenden Tourismus in der Antarktis gewesen. Diskutiert wurden zudem die Gefahren durch Mikroplastik.

Seit seiner Entstehung 1959 sind bereits 54 Staaten dem Antarktis-Vertrag beigetreten, darunter auch Belgien. Das antarktische Eisschild ist die größte Eismasse der Erde. Die nächste Tagung der Vertragsstaaten findet in einem Jahr in Finnland statt. (dpa/mv)

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