Es geht um die Sparbücher der Belgier. Da herrscht, anders als in manchen Flüssen, beileibe keine Ebbe. Rund 280 Milliarden Euro sollen derzeit auf belgischen Sparkonten liegen. Tendenz steigend.
Sparer zahlen die Zeche für das Billiggeld der EZB
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Kommentare
Herr Schröder, Sie schlachten das Thema Zinsen in schon "populistisch" zu nennender Manier aus. Es stimmt, die 0.11% Jahreszinsen auf ein Sparguthaben sind ein Witz, bei 1.7 % Preissteigerung (auch nur ein Witz, die eigentliche Inflationsrate liegt bedeutend höher, aber der Index wird dementsprechend frisiert. Beispiel: Sie kennen die Preissteigerung bei Ihrem eigenen Blatt: von 344 € 2018 auf 358 € dieses Jahr, also plus 4,1%...). Auch in besseren Zeiten lag der Sparzins immer unter der Inflationsrate. Nicht umsonst wurde (und wird...) dem "kleinen" Mann" immer wieder, auch von den Medien, gepredigt, seine "hart erarbeiteten" Groschen nicht auf einem Sparkonto "schlafen" zu lassen, sondern sie in angeblich ertrag- ... aber auch risikoreicheren Anlagen zu investieren. Jede Medaille hat ihre zwei Seiten: Sie vergessen zu erwähnen, dass die Hypothekenzinsen ebenfalls einen historischen Tiefststand erreicht haben. Es ist schwierig, eine Zahl zu nennen, da der Zinssatz von Bank zu Bank verschieden ist und von mehreren Faktoren abhängt, aber er dürfte sich so zwischen 1,5 und 3 ¨Prozent bewegen. Als wir Ende der siebziger Jahre unser Haus kauften, mussten wir 7;5 % hinblättern, und das war noch ein Vorzugssatz. Im Allgemeinen lag er so um die 9 %. Er war danach noch höher, und da wir einen variablen Tarif mit fünfjähriger Sperrklausel hatten, zitterten wir nach den ersten fünf Jahren und waren sehr erleichtert, als die Bank damals den Zinssatz nicht erhöht hat, obschon sie das vertraglich gekonnt hätte. Vor allem junge Leute, die nichts sehnlicher wünschen, als möglichst schnell in den vier eigenen Hauswänden zu wohnen, werden da bestimmt nicht zu "Wutbürgern" mutieren. Wieso andererseits die "Spekulanten" ihren "Reibach" machen sollen, ist nicht so recht ersichtlich, sind doch die Zinsen auf Obligationen ebenfalls im Keller, und die Kurse von Aktien und Investmentfonds auf stetiger Talfahrt, wie man auch heute wieder auf Seite 20 Ihrer Samstagsausgabe an den vielen roten Zahlen sehen kann. Zum Nachlesen; ""Rohstoffaktien unter Druck". P.S. Es ist immer noch nicht möglich, hier einen lesbaren, weil strukturierten Kommentar zu veröffentlichen. Schade.
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