Lichtenbusch gewann den Wanderpokal beim Gemeindecup Raeren

Eynatten

Auf dem „Gut Neuenhof“ in Eynatten kamen am Sonntag, 23. Juni, die Schüler der vier Grundschulen in der Gemeinde Raeren zusammen. Zum zweiten Mal fand das Fußballturnier um den „Gemeindecup“ statt.

Bei brütender Hitze zogen sich die Lichtenbuscher Mannschaften am konstantesten aus der Affäre – den Wanderpokal dürfen sie für zwei Jahre den ihren nennen.

„Guck, wo der Ball ist, du Mullejan!“, musste sich die Torhüterin der „GSL Girls“ von ihrer Mutter sagen lassen als sie sich dem Publikum näher fühlte als dem Spielgeschehen. Negative Auswirkungen hatte es aber nicht. Denn ihre sechs Spiele, in der erstmals möglichen Gruppe „Mädchen, drittes bis sechstes Schuljahr“, entschieden sie mit nur fünf Gegentoren eindeutig für sich.

„Die flinken Füchse“ aus Eynatten, die den vierten Platz belegten, hatten als einziges Team des Turniers eigene T-Shirts entworfen: „Das wäre doch vielleicht etwas für alle in zwei Jahren“, befand bei der Siegerehrung am frühen Abend Marc Gehlen vom Eynattener Elternrat, der das Turnier 2017 initiierte und auf die Beine gestellt hatte.

Genauso wie vor zwei Jahren konnten die Verantwortlichen, diesmal alle vier Elternräte gemeinsam, sich des guten Wetters sicher sein. Bei 25 bis 27 Grad Celsius wurden die neunminütigen Spiele hier und da zu einer kleinen Hitzeschlacht. Nicht zuletzt achteten die Mannschaftsbetreuer darauf, dass zwischen den Spielen genug Wasser und Schatten getankt wurden. Schließlich sollte sich die Sonne nicht negativ auf Leistungsfähigkeit und Gemüt auswirken. Der Spaß, so die unveränderte Devise, steht immer im Mittelpunkt.

In diesem Sinne hatten sich in den traditionellen Kategorien der doppelten Schulklassen jeweils sieben Mannschaften angemeldet, was zu etwas mehr Arbeit für die Spielleitung im Vorfeld, die wieder Bernadette Bebronne und Andreas Hertig innehatten und gerne durchführten: „Wenn wir es richtig gesehen haben, waren auch alle Mannschaften pünktlich und vollzählig hier“, freuten sich alle Organisatoren. In den vier Turnierstunden absolvierte jedes Team sechs Begegnungen.

Bei den jüngsten Teilnehmern aus dem ersten und zweiten Schuljahr gewann die „Borussia Eynatten“ mit 16 Punkten vor „Die kleinen Rasierer“ aus Lichtenbusch und dem „Hauset Junior Team“, die jeweils zehn Punkte erkämpften.

In der Mittelstufe mussten sich die Lichtenbuscher „Die wilde 4“, mit 15 Punkten, wieder den Eynattenern „Teufelskickern“, die die höchstmögliche Punktzahl holten, geschlagen geben. Die Drittplatzierten „FC Lattenkicker“ aus Hauset gewannen vier Spiele.

In der Oberstufe und bei den Eltern-Lehrern hatten die Raerener die Nase vorn. Wie der Teufel oft im Detail steckt, war es den Lichtenbuschern auch hier nicht vergönnt, über den zweiten Platz hinauszukommen. Doch, es gab noch die Gesamtwertung. Hier konnte keine Schule, auch die letztmaligen Sieger aus Raeren nicht, eine so gleichmäßig gute Leistung über den Tag hinweg wie die Grundschule Lichtenbusch vorweisen.

Belohnungen gab es zum Schluss ebenfalls für die, ohne die ein Turnier nicht durchführbar ist: Jeder Schiedsrichter erhielt einen Schlüsselanhänger und eine Trillerpfeife.

Alle Beteiligten zeigten sich hoch zufrieden, sodass einer dritten Auflage des Fußball-Gemeindecups 2021 aus jetziger Sicht nichts im Wege steht.

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