In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober war ein Pflasterstein durch ein Fenster im dritten Stock der Synagoge in der Rue de la Clinique geworfen worden. Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall.
Für White steht fest, dass die Tat antisemitisch motiviert war. Er sei am Samstag „auf Wunsch von Präsident Trump“ nach Anderlecht gekommen, um der orthodoxen jüdischen Gemeinde seine Solidarität und Unterstützung zu zeigen.
„Das war kein Unfall. Man muss schon sehr kräftig sein, um die Fenster im dritten Stock oberhalb der geschützten Verglasung zu treffen“, erklärte der Botschafter. Er hoffe, dass die Polizei den Täter fasse und dieser strafrechtlich verfolgt werde.
Soldaten und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen gefordert
White kündigte an, Spenden für eine Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen rund um die Synagoge sammeln zu wollen. Zudem möchte er Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) und Innenminister Bernard Quintin (MR) auffordern, Soldaten in der Nähe des Gotteshauses einzusetzen.
Vor seinem Besuch hatte der US-Botschafter nach eigenen Angaben auch Kontakt mit dem marokkanischen Botschafter in Belgien, Mohammed Ameur, aufgenommen.
Gemeinsam mit Saranga wolle er Ameur treffen, um ein Konzert und eine Veranstaltung im Viertel zu organisieren. Damit sollen die diplomatischen Vertreter ein Zeichen der Solidarität setzen. (belga/rt)

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