Sicherheit in Ostbelgien: Innenminister Quintin und MR-Präsident Bouchez kommen nach Eupen

<p>MR-Präsident Georges-Louis Bouchez (links) und Innenminister Bernard Quintin (hier in der Kammer) kommen am 18. November nach Eupen, um über die Sicherheit in Ostbelgien und die Herausforderungen einer Grenzregion zu diskutieren.</p>
MR-Präsident Georges-Louis Bouchez (links) und Innenminister Bernard Quintin (hier in der Kammer) kommen am 18. November nach Eupen, um über die Sicherheit in Ostbelgien und die Herausforderungen einer Grenzregion zu diskutieren. | Foto: belga

Mit Innenminister Bernard Quintin und MR-Präsident Georges-Louis Bouchez nehmen zwei prominente Vertreter der frankofonen Liberalen an der Veranstaltung teil. Unter dem Motto „Sicherheit – keine Kompromisse“ soll im Alten Schlachthof über die Herausforderungen der inneren Sicherheit diskutiert werden, wie es in einer Mitteilung heißt.

Dabei gehe es sowohl um die föderale Sicherheitspolitik als auch um die besonderen Bedingungen in einer Grenzregion wie Ostbelgien. „Unsere Region ist vergleichsweise sicher, aber keine Insel“, betont Christine Mauel. Es gehe darum, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und dort gemeinsam zu handeln, wo Sicherheitsprobleme auftreten. Die Abgeordnete warnt zugleich davor, die Lage zu dramatisieren oder die Sorgen der Bevölkerung kleinzureden. Ein Schwerpunkt der Konferenz ist die grenzüberschreitende Kriminalität. Kriminelle Netzwerke machen an Landesgrenzen nicht halt. Deshalb spielen der Informationsaustausch zwischen Polizei- und Verwaltungsbehörden sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Euregio eine wichtige Rolle. Zur Sprache kommen soll auch die Arbeit von „Euriec“, einer Organisation, die Verwaltungsbehörden bei der grenzüberschreitenden Bekämpfung organisierter Kriminalität unterstützt. Darüber hinaus stehen die personelle und technische Ausstattung der lokalen Polizeizonen, die Bekämpfung von Drogenkriminalität sowie der Schutz von Einsatzkräften auf der Tagesordnung. Diskutiert werden soll auch, wie Polizei, Justiz und Verwaltung besser zusammenarbeiten können. Sicherheit umfasse allerdings mehr als die Bekämpfung von Straftaten. Auch die Einsatzbereitschaft von Feuerwehr und Rettungsdiensten soll thematisiert werden. Der Vennbrand habe gezeigt, welche Bedeutung eine funktionierende Zusammenarbeit der Hilfeleistungszonen gerade in einer ländlichen Region hat. Dabei stellt sich auch die Frage, ob ausreichend Personal und Material für größere oder länger andauernde Einsätze zur Verfügung stehen. (red/sc)


Die Konferenz findet statt am Mittwoch, 18. November, ab 19.30 Uhr im Alten Schlachthof am Rotenbergplatz in Eupen. Einlass ist ab 19 Uhr. Im Anschluss an die Diskussion können die Besucher Fragen stellen. Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Anmeldung unter mr.be/agenda/181126 erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 250 Personen begrenzt.

Kommentare

  • Dann hoffen wir mal, dass der Herr Minister eine klare Aussage und vor allem positive Nachrichten mitbringt, um die katastrophalen Zustände in den Gebäuden der föderalen und lokalen Polizei an der Herbesthaler Strasse zu beheben. Wann geht es endlich weiter mit dem "fest" zugesagten Neubau an der Vervierser Strasse?!
    Jürgen Hezel, Kriminaldirektor a.D.

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