Busausfälle sorgen für Probleme beim Schülertransport

<p>Illustration: belga</p>
Illustration: belga

Jerusalem schilderte Vorfälle aus den ersten beiden Monaten des Schuljahres. So seien als bestätigt angezeigte Fahrten ausgefallen, während andere Busse trotz gegenteiliger Angaben in der App doch gefahren seien. In einzelnen Fällen hätten Busse sogar wartende Schülergruppen passiert, ohne anzuhalten.

Für die betroffenen Familien bedeute dies erhebliche Schwierigkeiten. Franssen räumte ein, dass die DG keine systematischen Meldungen über Fahrtausfälle erhalte und deshalb auch keine eigenen Statistiken führe. „Eine vollständige, fundierte Bewertung der Zuverlässigkeit im bisherigen Schuljahr ist uns daher nicht möglich.“ Die Zuständigkeit für den Letec-Busverkehr liege bei der Wallonischen Region. Eltern könnten Beschwerden auch beim Ministerium der DG einreichen. Diese würden an Letec weitergeleitet. Franssen empfahl allerdings, Störungen möglichst direkt beim Verkehrsunternehmen zu melden, das dafür auch ein deutschsprachiges Beschwerdeformular anbietet. Mit dem wallonischen Mobilitätsminister François Desquesnes (Les Engagés) stehe er regelmäßig in Kontakt, versicherte Franssen. Bereits im September 2025 hätten beide über die Probleme bei der Schülerbeförderung gesprochen. Noch im November sei ein weiteres Treffen geplant, bei dem die Schwierigkeiten erneut zur Sprache kommen sollen. (sc)

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