Betroffen sind unter anderem Notare, Justizmitarbeiter, Beschäftigte der Anwaltskammern, Fortbildungsveranstalter sowie Kontaktpersonen bei Behörden, Universitäten und Polizeidiensten.
Nach einer technischen Untersuchung handelt es sich um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und teilweise Postanschriften. Ein Großteil dieser Angaben sei bereits über öffentliche Verzeichnisse zugänglich, erklärte Avocats.be.
Warnung vor Betrugsversuchen
Nach bisherigen Erkenntnissen seien weder sensible personenbezogene Daten wie Gesundheitsinformationen oder persönliche Überzeugungen noch Bankdaten betroffen.
Dennoch könnten die gestohlenen Informationen mit anderen öffentlich verfügbaren Daten verknüpft und für unerwünschte Kontaktaufnahmen, Phishing-Versuche oder Identitätsmissbrauch genutzt werden, warnt die Organisation.
Der Sicherheitsvorfall wurde nach Angaben von Avocats.be noch am Tag seiner Entdeckung innerhalb weniger Stunden erkannt und gestoppt.
Die Organisation informierte die belgische Datenschutzbehörde sowie das Zentrum für Cybersicherheit und erstattete Anzeige. (belga/rt)

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