Der 20-jährige Kongolo hat sich beim KRC Genk einen Stammplatz erkämpft. Der Verteidiger stand in allen zehn bisherigen Meisterschaftsspielen in der Startelf, absolvierte dabei die vollen 900 Minuten und erzielte zwei Tore. Zuletzt gehörte er noch zum Aufgebot der belgischen U21-Nationalmannschaft. Nun darf er erstmals bei den Profis ran. „Er kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Außenbahn spielen. Ich sehe in ihm durchaus einen Spieler für die Zukunft“, erklärte Van Bommel.
Auch für den 29-jährigen Cuypers ist es die erste Berufung in die A-Nationalmannschaft. Der ehemalige Angreifer von KV Mechelen und AA Gent wechselte im Sommer zum mexikanischen Klub Monterrey, für den er in 13 Meisterschaftsspielen bereits sechs Treffer erzielte.
Im Vergleich zu seinem ersten Aufgebot im September verzichtet Van Bommel auf Matias Fernandez-Pardo und Malick Fofana. Zeno Debast und Loïs Openda fehlen verletzungsbedingt. Jérémy Doku, der zuletzt verletzt ausgefallen war, kehrt dagegen zurück.
Koni De Winter lehnt eine Nominierung ab.
Koni De Winter lehnte eine Nominierung für die Roten Teufel derweil ab. Der 24-jährige Verteidiger ist offenbar mit seinen geringen Einsatzzeiten bei der WM und während der vergangenen Länderspielperiode unzufrieden. „Das hat natürlich langfristige Konsequenzen, denn wir planen immer voraus“, erklärte Nationaltrainer Mark van Bommel. „Er ist erst 24 Jahre alt und entscheidet sich dennoch schon relativ früh dafür, auf eine Nominierung zu verzichten.“
Die Roten Teufel gastieren am Donnerstag, 12. November (20.45 Uhr), in Izmir bei der Türkei. Drei Tage später empfangen sie Italien im Brüsseler König-Baudouin-Stadion (20.45 Uhr). Es sind die beiden letzten Gruppenspiele in der Nations League. Belgien belegt in der Gruppe A1 mit sechs Punkten den dritten Platz hinter Frankreich (10) und Italien (7). Die Türkei ist noch punktlos. (mn/belga)

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