Rund 49 Prozent der Letec-Fahrer sind bei privaten Subunternehmen beschäftigt. Sie bedienen sowohl reguläre Buslinien als auch den Schülertransport. Mehr als 57 private Busdepots könnten von dem Arbeitskampf betroffen sein.
„Die Bewegung findet großen Anklang. Das ist der Beginn einer Veränderung“, erklärte Gewerkschaftssekretär Karl Di Stefano.
Gewerkschaft fordert bessere Bezahlung
Die CSC verlangt bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen. Konkret fordert sie eine Erhöhung der Essensgutscheine auf acht Euro, die Erstattung der Fahrtkosten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz bei Beibehaltung der kostenlosen Fahrberechtigung, die vollständige Vergütung von Standzeiten sowie eine Prämie für Fahrer von Gelenkbussen.
Zudem fordert die Gewerkschaft den wallonischen Mobilitätsminister François Desquesnes (Les Engagés) und den wallonischen Verkehrsbetrieb OTW zu Verhandlungen über eine Sozialklausel auf. Diese soll verhindern, dass private Unternehmen bei Ausschreibungen für Letec-Aufträge durch niedrigere Lohnkosten konkurrieren.
Eine weitere Streikaktion ist für Freitag, den 4. Dezember, geplant. Dann soll auch eine Demonstration vor dem wallonischen Parlament in Namur stattfinden.
Die CSC kündigte an, ihre Proteste bis zu einer Einigung fortzusetzen. (belga/rt)

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