De Wever hatte dem König am Montag seinen Rücktritt angeboten, nachdem sich seine Regierung nicht auf Haushaltsmaßnahmen im Umfang von zehn Milliarden Euro einigen konnte. Der König nahm das Rücktrittsgesuch zunächst nicht an, sondern behielt sich eine Entscheidung vor. Im Laufe der Woche führte er Gespräche mit sämtlichen Parteivorsitzenden der Regierungsmehrheit.
Nach der Audienz mit De Wever dürfte klarer werden, wie es mit der Föderalregierung weitergeht. Möglich ist, dass der König den Premierminister beauftragt, einen weiteren Einigungsversuch zu unternehmen.
In der Kammer hatte De Wever am Donnerstag betont, er wolle nur Premierminister einer Regierung sein, die „die Probleme angeht, indem sie schwierige Entscheidungen trifft und mit der Misswirtschaft der Vergangenheit Schluss macht“. (belga/rt)

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